Wildbiene

+++ Biene Steckbrief +++

Wildbiene des Monats

Die Mohn-Mauerbiene nutzt Blütenblätter (bevorzugt Klatsch-Mohn) um ihre Nistgänge zu tapezieren. © Roland Günter

In unserer Rubrik „Wildbiene des Monats“ berichten wir über die erstaunliche Vielfalt und Vielgestaltigkeit der heimischen Wildbienenarten. Monatlich erscheint ein neues Bienenporträt. Die Wildbiene des Monats kann dabei eine Allerweltsart, aber auch eine hochspezialisierten Seltenheit sein. Unser Bienen-Steckbrief geht näher auf das Vorkommen, Aussehen, Nestbau, Flugzeit und weitere Besonderheiten ein. Wir zeigen auch, wie Sie die vorgestellten Arten unterstützen können. Dabei liegt unser besonderes Augenmerk auf den heimischen Wildpflanzen. Diese brauchen Wildbienen als Energielieferant, als Futter für ihren Nachwuchs und oft als Baumaterial für den Nestbau.

Ich persönlich bin immer sehr gespannt auf die kommende Bienenvorstellung, da sich anhand der Vielfältigkeit des vermeintlich überschaubaren Themas 'Wildbiene' aufzeigen lässt, welchen Artenreichtum es allein bei den Insekten gibt und zu schützen gilt. Ich bin also jedes Mal neugierig, welche Biene sich hinter den oft 'komischen' Artennamen verbirgt und welche Hilfestellung man für diese Art auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten leisten kann.

Corinna Willsch, Fachblatt „Eisenbahn Landwirt“

Wildbiene des Monats Mai 2022: Aschgraue Sandbiene

Aschgraue Sandbiene
© Albert Krebs, CC BY-SA 4.0

Graue Haare und dazu eine schwarze Querbinde auf der Brust: So präsentiert sich die Aschgraue Sandbiene, auch Grauschwarze Düstersandbiene genannt. Sie ist ein geselliger Zeitgenosse. Kein Wunder, dass sie gerne in Kolonien nistet. Dabei ist sie bei uns weitverbreitet, kommt jedoch nicht häufig vor. Achtung, diese Biene ist leicht zu verwechseln!
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Wildbiene des Monats April 2022: Schwarzrote Schmalbiene

Schwarzrote Schmalbiene
© Roland Günter

Charakteristisch für die Schwarzrote Schmalbiene ist ihr gebogener Nesteingang. Er befindet sich circa 2 cm über dem Boden und führt zu den wabenförmigen Brutzellen. Offene Bodenstellen sind für sie genauso wichtig wie ein geeignetes Nahrungsangebot. Löwenzahn und Salbei stehen zum Beispiel hoch im Kurs. Was diese Bienen mit Ameisen gemein haben?
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Wildbiene des Monats März 2022: Die Fuchsrote Lockensandbiene

Fuchsrote Lockensandbiene
© Anja Eder

Die frühe Biene fängt den Pollen. So auch die Fuchsrote Lockensandbiene! Sobald es blüht, zieht es die auffällige Sandbiene in die Gärten. Sonnendurchflutete Wälder stehen mindestens genauso hoch im Kurs. Für ihre Nester braucht sie wenig bewachsene Bodenstellen. Wie locken Sie diese Sandbiene in Ihren Garten? Einfacher als gedacht!
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Wildbiene des Monats Februar 2022: Die Mooshummel

Mooshummel
© Heinz Wiesbauer

Erkannt! Ihr hoher Summton ist unverwechselbar. Die Mooshummel liebt feuchte Standorte des Offenlandes. Sumpfgebiete und Flussauen sind zum Beispiel ideal. Leider werden diese Lebensräume immer seltener, sodass auch die Mooshummel eine Rarität geworden ist. Sie können ihr helfen, mit Rot- und Weißklee und der „richtigen" Erde etwa!
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Wildbiene des Monats Januar 2022: Die Große Zottelbiene

Große Zottelbiene
© Anja Eder

Diese Biene frisiert sich nicht, zumindest nicht an ihren zottigen Schienenbürsten. Ihr Name kommt also nicht von ungefähr. Als Nahrungsspezialistin mag sie vor allem Zugenblütler wie Löwenzahn. Wie viele andere Wildbienenarten legt auch die Große Zottelbiene eigene Nester an – mit einer Besonderheit!
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Wildbiene des Monats Oktober 2021: Dunkelgrüne Schmalbiene

Dunkelgrüne Schmalbiene
© Roland Günter

Sie ist eine echte Überlebenskünstlerin und zählt zu den kleinsten Wildbienenarten Deutschlands. Anders als viele andere Wildbienen lebt die Dunkelgrüne Schmalbiene in kleinen Staaten. Blutbienen wie die Gewöhnliche Zwerg-Blutbiene und auch die Wespenbiene können ihr gefährlich werden.
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Wildbiene des Monats September 2021: Die Bunte Blattschneiderbiene

Bunte Blattschneiderbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Auch unter den Bienen gibt es farbenfrohe Arten. Ihr Name verrät es schon: Die Bunte Blattschneiderbiene gehört dazu. Sie ist bei uns weitverbreitet und hat ein Faible für trockenwarme Standorte wie Trockenhänge und Weinberge. Da sie ober- oder unterirdisch nistet, können Sie dieser Biene in vielerleich Hinsicht attraktive Nistangebote machen.
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Wildbiene des Monats August 2021: Die Rainfarn-Maskenbiene

Rainfarn-Maskenbiene
© Roland Günter

Die Männchen der Rainfarn-Maskenbiene machen ihrem Namen alle Ehre. Die Weibchen tragen die weiße Maske nicht, lediglich eine kleine, weiße Gesichtszeichnung mit Flecken. Mit etwas Glück können Sie diese Bienenart an Mauerritzen beobachten. Hätten Sie gedacht, dass diese Biene auf eine ganz besondere Art und Weise Pollen sammelt?
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Wildbiene des Monats Juli 2021: Die Schuppenhaarige Kegelbiene

Schuppenhaarige Kegelbiene
© Roland Günter

Auch bei den Bienen gibt es Kuckucke, zum Beispiel die Schuppenhaarige Kegelbiene. Sie jubelt ihre Eier einfach anderen Bienenarten unter. Und erleichtert sich auf diese Weise das Brutgeschäft. Wer ihren kegelförmigen Körper betrachtet, wird auch bei genauem Hinsehen keine Sammelbürste finden. Warum kommt die Kegelbiene ohne zurecht?
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Wildbiene des Monats Juni 2021: Die Frühe Ziest-Schlürfbiene

Frühe Ziest-Schlürfbiene
© Heinz Wiesbauer

Kopf voraus! Um Pollen zu sammeln, stößt sie ihn gegen die Blütenwand. Zudem versetzt die Frühe Ziest-Schlürfbiene die Staubblätter ordentlich in Schwingung. Dann endlich kann sie den wertvollen Pollen mit ihren Beinen einsammeln. Als echte Feinschmeckerin zieht es sie nur zu ausgewählten Arten. Was ihr Name dazu verrät?
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Wildbiene des Monats Mai 2021: Die Langkopf-Wespenbiene

Die Langkopf-Wespenbiene
© Angela Di Matteo

Der Name ist trügerisch: Sie ist zweifellos eine Biene! Eine Kuckucksbiene, um genau zu sein. Langhornbienen fürchten diesen Kuckuck sehr, legt er doch seine Eier in ihr gemachtes Nest. Mit Brombeeren und Gänsedisteln können Sie dieser Art eine Freude machen. Allerdings treffen wir die Langkopf-Wespenbiene nicht mehr in jedem deutschen Bundesland an.
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Wildbiene des Monats April 2021: Die Feldhummel

Feldhummel
© Y. Dubin, CC BY-NC-ND 2.0

Die Feldhummel kommt in Deutschland selten vor. Wer Glück hat, kann ihr Ende April bis Anfang Oktober begegnen. Als Allesfresserin sammelt sie an zahlreichen Pflanzenfamilien Nektar und Pollen. Aber selbst wenn sie reichtlich Nahrung finden sollte, hat sie kein unbesorgtes Hummelleben: Die Bärtige Kuckuckshummel hat es auf sie abgesehen!
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Wildbiene des Monats März 2021: Die Zweifarbige Sandbiene

Zweifarbige Sandbiene
© Albert Krebs

Wenn sie Hunger hat, ist sie nicht wählerisch: An 15 Pflanzenfamilien bedient sie sich. Die 8 bis 10 Millimeter große Biene kommt in zwei Generationen vor. Mitte März startet die erste durch, Mitte Juni die zweite. Wenn Sie Glockenblumen pflanzen, stehen die Chancen nicht schlecht, die zweite Generation der Zweifarbigen Sandbiene zu beobachten.
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Wildbiene des Monats Oktober 2020: Die Gewöhnliche Löcherbiene

Gewöhnliche Löcherbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Totholz und hohle Pflanzenstängel sind für die Gewöhnliche Löcherbiene wichtig. Darin legt sie ihre Brutzellen an. Und wer brüten möchte, muss gut fressen. Dazu besuchen die Bienen Korbblütler wie Rainfarn und Flockenblume. Wählen Sie für Ihre Balkon- und Gartengestaltung am besten auch spätblühende Korbblütler, um den Bienen zu helfen.
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Wildbiene des Monats September 2020: Die Glockenblumen-Sägehornbiene

Glockenblumen-Sägehornbiene
© Albert Krebs

Schlafen, Partner finden und fressen: Das alles geht in Glockenblumen – zumindest für die Glockenblumen-Sägehornbiene! In Deutschland ist sie die häufigste Art unter den Sägehornbienen. Überall häufig gesehen wird sie hier jedoch nicht. In Niedersachsen gilt sie als gefährdet. Besser sieht es in den anderen Bundesländern aus.
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Wildbiene des Monats August 2020: Die Sandrasen-Kegelbiene

Sandrasen-Kegelbiene
© Roland Günter

Dornen am Hinterleib sind typisch für die männlichen Sandrasen-Kegelbienen. Die Weibchen fallen durch ihren kegelförmigen Hinterleib auf. Beide Geschlechter summen in offenen Landschaften herum, zum Beispiel in Küstendünen und Sandgruben. Zur Sand-Blattschneiderbiene hat diese Kegelbiene eine besondere Beziehung.
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Wildbiene des Monats Juli 2020: Die Wald-Schenkelbiene

Wald-Schenkelbiene
© Albert Krebs

Ohne Ölblumen aus der Gattung Lysimachia geht bei der Wald-Schenkelbiene nichts. Mit Pfennigkraut und Gewöhnlichem Gilbweiderich zum Beispiel machen Sie dieser Biene ein attraktives Angebot. Sie nutzt die Öle für den Bau der Brutzellen und für ihre Brut. Nektar sammelt sie an anderen Stellen.
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Wildbiene des Monats Juni 2020: Die Kleine Blattschneiderbiene

Kleine Blattschneiderbiene
© Albert Krebs

Unter allen bei uns heimischen Blattschneiderbienenarten ist sie die kleinste. Nur 9 bis 10 Millimeter misst sie. Den Namen „Kleine Blattschneiderbiene“ trägt sie daher zurecht. Wenn Sie diese Biene in Ihrem Garten oder auf dem Balkon beobachten möchten, haben Sie gute Chancen! Künstliche Nisthilfen nimmt sie gerne an.
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Wildbiene des Monats Mai 2020: Die Schwarze Köhlersandbiene

Schwarze Köhlersandbiene
© Roland Günter

Nanu, ist das eine Fliege? Nein, hier sitzt die Schwarze Köhlersandbiene. Sie bildet zwei Generationen im Jahr und begnügt sich mit diversen Nahrungsquellen. Raps und Acker-Senf sind sehr beliebt. Leider steht es um diese Bienenart in Deutschland nicht sehr gut. In Thüringen und Sachsen gilt sie als vom Aussterben bedroht.
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Wildbiene des Monats April 2020: Goldene Schneckenhausbiene

Goldene Schneckenhausbiene
© Albert Krebs

Bienen und Schnecken, wie passt das zusammen? Die Goldene Schneckenhausbiene klärt auf. Sie nistet in leeren Schneckenhäusern, am liebsten von Weinbergschnecken. Den Nesteingang verschließt sie mit selbst hergestelltem Pflanzenmörtel. Lesen Sie hier, mit welchen Pflanzen Sie die Biene beim Nestbau unterstützen können.
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Wildbiene des Monats März 2020: Große Weiden-Sandbiene

Große Weiden-Sandbiene
© Albert Krebs

Die Große Weiden-Sandbiene ist schon früh im Jahr unterwegs. Ab März summt sie unter anderem in Flussauen, Sandgruben und an Ackerrändern. Was sie stets braucht, lässt ihr Name bereits vermuten: Weiden. Wenn sie dann noch sandige Böden vorfindet, sind die Lebensbedingungen nahezu ideal – wären da nicht die Parasiten.
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Wildbiene des Monats Oktober 2019: Veränderliche Hummel

Veränderliche Hummel
© Albert Krebs

Sie sieht mal so, mal so aus: Die Veränderliche Hummel zeigt sich in diversen Farbvariationen. Ihre Nester finden Sie oberirdisch, beispielsweise unter Moospolstern. Als soziale Insekten leben die Veränderlichen Hummeln in einem Staat. Bis zu 150 Bienen kann er umfassen. Achtung: Mit einigen Hummelarten ist sie schnell zu verwechseln!
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Wildbiene des Monats September 2019: Gewöhnliche Blutbiene

Gewöhnliche Blutbiene
© Dumrauf

Hier haben wir es wieder mit einem Kuckuck zu tun. Die Gewöhnliche Blutbiene macht sich das Leben leicht: Sie legt ihre Eier in andere Bienennester. Auch das Pollensammeln ist ihr zu lästig. Sie bedient sich gerne am Proviant der Wirtsbienen. Anders sieht es beim Nektar aus. Da wird sie selbst aktiv!
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Wildbiene des Monats August 2019: Dunkelfransige Hosenbiene

Dunkelfransige Hosenbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Mit ihren Hosen kann sie prima Pollen transportieren. Das macht die Dunkelfransige Hosenbiene gerne stürmisch und schnell – ein gutes Erkennungsmerkmal dieser Biene. Wollen Sie Ihren Garten attraktiv für die hübsche Hosenbiene machen? Dann halten Sie schon jetzt eine gute Portion Sand bereit.
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Wildbiene des Monats Juli 2019: Felsspalten-Wollbiene

Felsspalten-Wollbiene
© Albert Krebs

Sie ähnelt einer Wespe, aber ihre grünen Augen verraten sie, die Felsspalten-Wollbiene. Interessanterweise sind die Männchen größer als die Weibchen. Das kommt bei Bienen nicht oft vor. Wissen Sie schon, warum Pflanzenhaare für diese Biene überlebenswichtig sind? Zum Beispiel von Ziesten oder Königskerzen?
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Wildbiene des Monats Juni 2019: Wald-Pelzbiene

Wald-Pelzbiene
© Albert Krebs

Wer Wald-Pelzbiene heißt, verrät schon viel über sein Aussehen und seinen Lebensraum: Diese Biene ist flauschig behaart, ähnlich wie eine Hummel. Allerdings lebt sie nicht nur in Wäldern. Auch Parks und Gärten locken sie an. Gestalten auch Sie Ihren Garten pelzbienenfreundlich. Das ist wichtig, denn in Deutschland steht es leider nicht mehr gut um sie.
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Wildbiene des Monats Mai 2019: Mai-Langhornbiene

Mai-Langhornbiene
© Angela Di Matteo

Beim Anblick der Zaun-Wicke läuft der Mai-Langhornbiene das Wasser im Munde zusammen. Es ist ihre Lieblingsfutterpflanzen, die im Mai blüht. Wenn Sie eine Mai-Langhornbiene mit auffallend langen Fühlern sehen, haben Sie ein Männchen vor sich. Von der ähnlich aussehenden Juni-Langhornbiene unterscheidet sie sich in ihrer Flugzeit.
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Wildbiene des Monats April 2019: Gewöhnliche Bindensandbiene

Gewöhnliche Bindensandbiene
© Ed Phillips

Sie besiedelt vielfältige Lebensräume und kommt mit diversen Futterpflanzen zurecht. Was für eine flexible Bienenart die Gewöhnliche Bindensandbiene doch ist. Ihr Erkennungszeichen sind hellbraune Binden. Mit der Gewöhnlichen Wespenbiene sollte sie nicht scherzen: Dieser Kuckuck wird ihr mitunter gefährlich!
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Wildbiene des Monats März 2019: Rote Fingerkraut-Sandbiene

Rote Fingerkraut-Sandbiene
© Roland Günter

Ab März heißt es: Augen auf! Denn dann ist die Rote Fingerkraut-Sandbiene unterwegs. Sie ist schwarz gefärbt, weiß behaart und hat einen roten Hinterleib. Mit etwas Glück finden Sie diese Biene an Rosengewächsen. Darauf ist sie spezialisiert. Leider ist sie in zwei deutschen Bundesländern bereits vom Aussterben bedroht. Zeit zu handeln!
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Wildbiene des Monats Oktober 2018: Stahlblaue Mauerbiene

Stahlblaue Mauerbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Diese Bienen glänzen metallisch: die Weibchen in Blau, die Männchen in Orangebraun. Ob ihr schöner Schimmer die zahlreichen Schmarotzer und Brutparasiten anlockt? Wohl kaum. Die lange Flugzeit der Stahlblauen Mauerbiene ist ein Grund. Schließlich ist sie von März bist Oktober auf den Beinen, in zwei Generationen!
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Wildbiene des Monats September 2018: Heide-Erdhummel

Heide-Erdhummel
© Keila

Gar nicht so einfach, über die Heide-Erdhummel zu berichten! Die Daten sind rar. Was wir wissen: Sie hat einen kurzen Rüssel sowie jeweils eine schmale goldgelbe Querbinde auf Brust und Hinterleib. Ihren bevorzugten Lebensraum deutet ihr Name bereits an. Sie mag Heidelandschaften, ist aber nicht daran gebunden.
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Wildbiene des Monats August 2018: Zahntrost-Sägehornbiene

Zahntrost-Sägehornbiene
© Albert Krebs

Wo ausreichend Zahntrost vorkommt, kann sich diese Art niederlassen. Sie ist in Deutschland zwar selten, dafür weitverbreitet. Die männlichen Zahntrost-Sägehornbienen haben sägeartige Fühlerglieder. Typisch Sägehornbiene eben! Übrigens: Diese Art ist recht spät im Jahr unterwegs. Sie können sie von August bis September beobachten.
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Wildbiene des Monats Juli 2018: Bärtige Kuckuckshummel

Bärtige Kuckuckshummel
© Ivar Leidus, Wikimedia

Eine Biene mit Bart? Ja, das gibt's! Wenn Sie die Bärtige Kuckuckshummel genau betrachten, sehen Sie schwarze Haarbüschel an ihren Mundwerkzeugen. Unter ihrer schmarotzerischen Lebensweise muss vor allem die Gartenhummel leiden. Insgesamt mag diese Kuckuckshummel verschiedenste Lebensräume, darunter Streuobstwiesen und Hecken.
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Wildbiene des Monats Juni 2018: Pracht-Trauerbiene

Pracht-Trauerbiene
© M. Krumbholz, Wikimedia

Was für eine triste, schwarze Behaarung! Ihren Namen trägt sie daher zurecht, die Pracht-Trauerbiene. Diese Kuckucksbiene legt ein besonderes Verhalten an den Tag: Sie macht selbst vor verschlossenen Wirtsbrutzellen keinen Halt, beißt die Zellwände auf und legt ihr Ei hinein. Vor allem die Nester der Gebänderten Pelzbiene sucht sie heim.
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Wildbiene des Monats Mai 2018: Blaue Ehrenpreis-Sandbiene

Blaue Ehrenpreis-Sandbiene
© Albert Krebs

Ein Hoch auf den Ehrenpreis! Nur hier sammelt die Blaue Ehrenpreis-Sandbiene Nektar und Pollen. Klar, dass diese Biene dann zur Blütezeit ihrer Nahrungspflanze unterwegs ist. Ende April bis in den Juni hinein summt sie von Blüte zu Blüte. In Deutschland kommt sie im Süden häufiger vor als im Norden.
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Wildbiene des Monats April 2018: Schwarzbeinige Rippensandbiene

Schwarzbeinige Rippensandbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Diese Sandbiene kommt in zwei Generationen pro Jahr vor. Die erste tourt von Ende März/Anfang April bis circa Ende Mai. Die zweite Generation hat Ende Juni bis Ende August Saison. Damit diese Generationen jedes Jahr aufs Neue entstehen können, braucht die Schwarzbeinige Rippensandbiene sandiges Substrat. Darin legt sie ihre Brutkammern an.
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Wildbiene des Monats März 2018: Frühlings-Seidenbiene

Frühlings-Seidenbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Ende Februar geht's bei dieser Biene schon rund, genauer gesagt bei den Männchen! Sie können es kaum erwarten, dass sich die Weibchen endlich blicken lassen. Als Futterquelle nutzt die Frühlings-Seidenbiene Weidenarten, am liebsten Sal- und Grauweiden. Aber auch andere frühblühende Pflanzenarten sind willkommen.
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Wildbiene des Monats Oktober 2017: Blauschwarze Holzbiene

Blauschwarze Holzbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Größer geht's nicht, zumindest nicht in Deutschland! Die Blauschwarze Holzbiene ist unsere größte Bienenart. Stolze 28 Millimeter misst sie. Wenn Sie ihr begegnen möchten, suchen Sie am besten einen trockenwarmen Standort mit viel Sonne auf. Nicht nur Weinberge sind für sie interessant, auch Naturgärten, wenn sie ein passendes Nahrungsangebot haben.
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Wildbiene des Monats September 2017: Stumpfzähnige Zottelbiene

Stumpfzähnige Zottelbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Bei dieser Bienenart haben die Weibchen eine lange gelbe Beinbürste. Die Männchen zeichnen sich hingegen durch ihren „sporntragenden“ Fortsatz an den Beinen aus. Ein weiteres Kennzeichen der Stumpfzähnigen Zottelbiene ist ihr Nesteingang, der immer von einem Erdhaufen umgeben ist. Der Gang führt verzweigt in bis zu 25 Zentimeter Tiefe zu den Brutzellen.
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Wildbiene des Monats August 2017: Die Rotbeinige Furchenbiene

Rotbeinige Furchenbiene
© linsepatron, Wikipedia

Ihr Artname „rubicundus“ heißt so viel wie „rot bemalt“. Das gibt uns einen Hinweis auf die Farbe der Hinterbeine, die bei den Weibchen tatsächlich rot gefärbt sind. Die Männchen haben hingegen gelbe Hinterbeine. Die Rotbeinige Furchenbiene kommt mit vielen verschiedenen Nahrungspflanzen zurecht. Sie mag aber am liebsten Korbblütler.
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Wildbiene des Monats Juli 2017: Die Weidenröschen-Blattschneiderbiene

Weidenröschen-Blattschneiderbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Weiße Binden am Hinterleib und eine orangefarbene Bauchbürste: Das sind zwei Merkmale der Weidenröschen-Blattschneiderbiene. Diese Biene nutzt Blatt- und Rindenstückchen von Wald-Weidenröschen, um ihre Nester zu bauen. Und nicht nur dazu! Sie können die Weidenröschen-Blattschneiderbiene von Juni bis August beobachten.
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Wildbiene des Monats Juni 2017: Die Östliche Felsen-Mauerbiene

Östliche Felsen-Mauerbiene (Osmia mustelina)
© Albert Krebs

Erst bräunlich, dann schwarz: Die Behaarung ihres Hinterleibs ähnelt farblich der Schwanzspitze eines Wiesels. Diese Ähnlichkeit hat auch zu ihrem lateinischen Namen geführt. So heißt die Östliche Felsen-Mauerbiene „Osmia mustelina“, wobei sich „mustelina“ von „mustelinus“ (Wiesel) ableitet.
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Wildbiene des Monats Mai 2017: Die Frühlings-Pelzbiene

Frühlings-Pelzbiene
© pjt56, Wikipedia

Zwölf Pelzbienenarten gibt es allein in Deutschland. Eine davon ist die Frühlings-Pelzbiene, die auf den ersten Blick wie eine kleine Hummel aussieht. Sie ist von Mitte März bis Anfang Juni unterwegs. Mit Lungenkraut und Taubnessel können Sie dieser Biene eine Freude machen. Welche anderen Pflanzen sie ebenso anlocken, lesen Sie im folgenden Text.
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Wildbiene des Monats April 2017: Die Graue Lockensandbiene

Graue Lockensandbiene
© J. Devalez, CC BY-NC-SA 2.0

Auch Bienen haben Locken, wie die Weibchen der Grauen Lockensandbiene. Ihre Locke am Hinterkopf ist charakteristisch für sie. Bei ihrer Nahrungssuche ist sie sehr wählerisch. Ausschließlich Weiden stehen auf dem Speiseplan. Für ihre Nester braucht sie offene, sandige Stellen. Wegränder sind beispielsweise ideal.
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Wildbiene des Monats März 2017: Die Gehörnte Mauerbiene

Gehörnte Mauerbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Was wäre die Landwirtschaft ohne die Gehörnte Mauerbiene. Dieses kleine Insekt zeigt eine erstaunliche Bestäubungsleistung. Und übertrumpft damit selbst Honigbienen und Hummeln. Auch ihre Flugaktivität beeindruckt. Lesen Sie hier, bei welch niedrigen Temperaturen die Gehörnte Mauerbiene unterwegs ist.
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Wildbiene des Monats Januar 2017: Die Luzerne-Schwebebiene

Luzerne-Schwebebiene
© L. Verhelst, CC BY-SA 3.0, observado.org

Lang ist's her ... 1959 wurde die Luzerne-Schwebebiene in Deutschland zuletzt gesichtet. Das war im Osten des Landes. Diese Bienenart braucht ausschließlich Schmetterlingsblüter als Nahrungspflanzen. Wenn sie dort Pollen sammelt, tut sie dies auf eine ganz besondere Art und Weise.
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Wildbiene des Monats Oktober 2016: Die Efeu-Seidenbiene

Efeu-Seidenbiene
© Wofl, CC BY-SA 2.5, Wikim. Commons

Auch im September ist es für Wildbienen-Beobachtungen noch nicht zu spät. Denn dann ist die Efeu-Seidenbiene unterwegs. Wie ihr Name bereits andeutet, ist diese Biene auf Efeu spezialisiert, wobei sie durchaus auch andere Pflanzen als Nahrungsquelle nutzen kann.
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Wildbiene des Monats September 2016: Die Auen-Schenkelbiene

Auen-Schenkelbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Es gibt Bienen, die Öl sammeln. Das nutzen sie zusammen mit Pollen, um ihre Brut zu ernähren. Und auch beim Bau der Brutzellen kommt das Öl zum Einsatz. Die Auen-Schenkelbiene fliegt dazu hauptsächlich Gewöhnlichen Gilbweiderich an. Diese Pflanze macht sich auch gut im Garten, zum Beispiel im Uferbereich eines Teichs.
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Wildbiene des Monats August 2016: Die Knautien-Sandbiene

Knautien-Sandbiene
© M. Andersson, CC BY-SA 3.0, Wikim. Commons

Hier haben wir es wieder mit einer Nahrungsspezialistin zu tun. Die Knautien-Sandbiene ist auf Kardengewächse wie Acker-Witwenblumen angewiesen. Diese hübsche, lila blühende Pflanze eignet sich prima für den Garten und Balkon. Auch Vögel locken Sie mit dieser Pflanze an.
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Wildbiene des Monats Juli 2016: Die Blutweiderich-Sägehornbiene

Blutweiderich-Sägehornbiene
© Dick Belgers, CC BY 3.0, Wikim. Commons

Auf wen sie wohl fliegt, die Blutweiderich-Sägehornbiene? Genau, auf Blutweideriche. In Deutschland besucht sie in erster Linie den Gewöhnlichen Blutweiderich, um Nektar und Pollen zu sammeln. Diese Pflanze mag sonnige, feuchte Standorte.
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Wildbiene des Monats Juni 2016: Die Gewöhnliche Dörnchensandbiene

Gewöhnliche Dörnchensandbiene
© Dick Belgers, CC BY-SA 3.0, Wikim. Commons

Haben Sie diese Biene schon in Ihrem Garten entdeckt? Wenn dort unbewachsener Sand- oder lockerer Lehmboden vorkommt, zudem Habichtskräuter und Löwenzahnarten, sind gute Voraussetzungen für die Gewöhnliche Dörnchensandbiene gegeben.
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Wildbiene des Monats Mai 2016: Die Lappländische Sandbiene

Lappländische Sandbiene
© J. Lindsey at Ecology of Commanster, CC BY-SA 3.0, Wikim. Commons

Mit Heidel- und Preiselbeeren locken Sie die Lappländische Sandbiene an. Die 9 bis 13 Millimeter große Biene ist ab April auf Tour. Und das nicht nur bei uns. Sie kommt in weiten Teilen Europas vor, zum Beispiel auch in Norditalien und Nordskandinavien.
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Wildbiene des Monats April 2016: Die Hahnenfuß-Scherenbiene

Hahnenfuß-Scherenbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Sie sammelt Pollen an Hahnenfußarten und verschließt ihren Nesteingang mit Steinchen. Nistplätze findet sie in Totholz, hohlen Pflanzenstängeln und Nisthilfen. Die Hahnenfuß-Scherenbiene zählt somit zu den oberirdisch nistenden Arten. Hätten Sie gedacht, dass der Durchmesser ihrer Brutröhre Einfluss auf das Geschlechterverhältnis der Brut hat?
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Wildbiene des Monats März 2016: Die Frühe Lockensandbiene

Frühe Lockensandbiene
© Hans-Jürgen Sessner

Ende Februar ist es meist sehr kalt. Doch das hält sie nicht ab, die Frühe Lockensandbiene. Sie fliegt blühende Weiden an, wo sie Pollen für ihre Brut sammelt. Die Larven entwickeln sich in unterirdischen Brutzellen und sind auf die eiweißreiche Kost angewiesen. Je näher sich die Weiden an den Nestern befinden, desto besser!
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Wildbiene des Monats Februar 2016: Die Kleine Holzbiene

Kleine Holzbiene
© Gideon Pisanty, CC BY-SA 3, Wikim. Commons

Traurig, aber wahrscheinlich war: Die Kleine Holzbiene gilt bei uns als ausgestorben oder verschollen. Sie ist hautpsächlich in Südeuropa verbreitet. Offene, warme, trockene Landschaften sind für sie ideal. Wenn sie auf Nistplatzsuche ist, hält sie nach dünnen Pflanzenstängeln Ausschau.
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