Wildbiene

Frequently Asked Questions (FAQ)

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zu Themen rund um Deutschland summt!, sortiert nach folgenden Bereichen:

Deutschland summt!

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Hier erfahren Sie, wer hinter der Initiative steckt, was das Team antreibt und welche Verbindung Deutschland summt! und der bundesweite Pflanzwettbewerb haben.

Was ist Deutschland summt!?

Deutschland summt! ist eine Initiative der Stiftung für Mensch und Umwelt. Sie ist im Jahr 2010 geschaffen worden, um den Schutz der Biodiversität konkret zu fördern. Die Initiatoren Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer sowie das Team verfolgen das Ziel, Menschen über Bienen, andere Bestäuberinsekten und Pflanzen zu informieren, sie für den Bienenschutz zu sensibilisieren und zu Hilfsaktionen zu motivieren. Hierzu entwickelte das Team zahlreiche Angebote, wie den bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“, den Bienenkoffer für Kindergarten- und Schulkinder sowie das Deutschland summt!-Städtenetzwerk. Mit den Bienen als Sympathieträgerinnen unterstützt die Initiative Deutschland summt! den Arten- und Biotopschutz sowie unsere Umwelt und Gesundheit.

Was setzt Deutschland summt! um?

Deutschland summt! bietet eine Reihe von Aktionen zum Bienenschutz an, darunter:

  • Deutschland summt!-Städtenetzwerk – ein bundesweites Netzwerk aus Gemeinden, Städten und Regionen, das über den Bienenschutz die biologische Vielfalt vor Ort stärkt
  • Bundesweiter Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ – ein Wettbewerb für alle, die Lust auf insektenfreundliche Pflanzaktionen haben
  • Bienenkoffer – ein mobiles Umweltbildungsangebot zum Thema „Wild- und Honigbienen“, geschaffen für Kinder, Erzieherinnen und Erzieher aus Kindergärten und Grundschulen
  • Schaugärten - naturnah gestaltete Gärten zur Förderung der biologischen Vielfalt gepaart mit hoher Akzeptanz bei der Bevölkerung
  • Infomaterialien - Flyer, Folder, Broschüren, Poster etc., um Menschen über Tiere, Pflanzen und naturnahes Gärtnern zu informieren
Wer kann beim Deutschland summt!-Städtenetzwerk mitmachen und was kostet das?

Dem Städtenetzwerk können zurzeit Städte, Gemeinden und Landkreise beitreten. Jeder neue Partner zahlt einmalig 5.000 € bzw. 10.000 € (wird individuell abgesprochen). Außerdem fällt ein Jahresbeitrag von 1.500 € an.

Neugierig, wer schon dem Netzwerk beigetreten ist? Hier geht es zur Übersicht mit allen Partnerinitiativen.

Naturgarten

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Welche Strukturen und Pflanzen nutze ich am besten, damit sich Bienen auch in meinem Garten wohlfühlen? Hier finden Sie Antworten darauf!

Welche Pflanzen empfiehlt Deutschland summt!?

Wir empfehlen, heimische Wildpflanzen anstelle von nicht heimischen Pflanzen oder Züchtungen auszuwählen. Warum? Bestäuberinsekten und Wildpflanzen haben sich im Laufe der letzten Jahrtausende gemeinschaftlich entwickelt, manche davon in gegenseitiger Abhängigkeit, das heißt, die Körperform der Insekten hat sich der Blütenform der Pflanzen angepasst: Ein schmaler Körper passt in eine schmale längliche Blüte. Außerdem bieten Wildpflanzen den für Insekten so lebenswichtigen Nektar und Pollen, den viele Zierpflanze nicht mehr produzieren.

Aber: Grundsätzlich lehnen wir fremde Pflanzenarten nicht ab, wenn sie vereinzelt im Garten oder auf dem Balkon vorkommen. Anders sieht es in der freien Natur aus. Hier schreibt das Bundesnaturschutzgesetz vor, dass nur noch gebietsheimische Pflanzen ausgebracht werden dürfen. Ausnahme sind Agrar- und Forstbetriebe.

Auf dieser Seite finden Sie allerlei zum bienenfreundlichen Gärtnern.

Hier geht's direkt zu unseren Pflanzlisten.

Wo finde ich Anbieter von heimischen Wildpflanzen?

Eine Übersicht mit Anbietern von Blumenzwiebeln, Saatgut sowie Gärtnereien finden Sie in unseren Naturgarten-Fachinfos.

Erhalte ich bei Ihnen kostenloses Saatgut?

Nein, leider nicht. Schauen Sie aber gerne in unsere Liste der Saatgut-Anbieter. Hier finden Sie auch schon für kleines Geld schöne Angebote!

Wie lege ich eine Blumenwiese an?

Details finden Sie in unseren Naturgarten-Fachinfos im Akkordeon „Blumenwiese anlegen“. Darin enthalten ist auch eine Pflegeanleitung für Blumenwiesen.

Und hier geht's direkt zu unseren Pflanzlisten.

Wie gestalte ich einen Garten naturnah?

Einen Garten (oder auch Balkon) naturnah zu gestalten, ist relativ einfach! Hierzu braucht es heimische Wildpflanzen und vielfältige Strukturen wie morsches Holz (Totholz) oder Steine in Form von Lesesteinhaufen oder Trockenmauern, Wasserstellen als Tränken oder Gartenteiche sowie offene Bodenstellen in Form von Sandlinsen oder kleinen Abbruchkanten. Je „bunter“ der Garten oder Balkon in seinen Strukturen und Pflanzenarten ist, desto artenreicher ist in der Regel auch die Tierwelt.

Detaillierte Informationen zum Naturgarten.

Warum sind naturnahe Gärten wichtig für (Wild-)Bienen?

Naturnahe Gärten bieten Bienen und anderen Insekten aufgrund ihrer vielfältigen Strukturen und den heimischen Wildpflanzen geeignete Lebensräume, Nahrung und Nistmöglichkeiten. In einfachen Gärten kommen leider meist einfache Rasenflächen, Zierpflanzen und wenig biologische Vielfalt vor. Es fehlen Bienen & Co.

Mehr zu den Ursachen der Gefährdung.

(Wild-)Bienen

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Zu den Bestäubern gibt es sicherlich eine Fülle an Fragen! Wir haben einige herausgegriffen, die uns häufig gestellt werden bzw. die wir als besonders wichtig empfinden – angefangen von Unterschieden zwischen Wild- und Honigbienen bis hin zur Frage nach empfehlenswerten Nisthilfe-Anbietern.

Was ist der Unterschied zwischen Wild- und Honigbienen?

Die wichtigen Unterschiede sind hier zusammengefasst:

  • In Deutschland kommt nur eine Honigbienenart vor – die Westliche Honigbiene (Apis mellifera). Dagegen sind über 580 Wildbienenarten nachgewiesen worden.
  • Als Bestäuberinsekten sammeln beide Nektar, aber nur die Honigbienen stellen daraus Honig her.
  • Honigbienen leben als „Bienenstaat“ in einem Honigbienenstock. Die meisten Wildbienenarten sind hingegen Einzelgänger (Solitärbienen). Die Echten Hummeln bilden ebenfalls Völker aus, die mit 200 bis 600 Individuen aber deutlich kleiner sind als die der Honigbienen.
Können auch Wildbienen stechen?

Ja, das können sie. Der Stachel der meisten Wildbienenarten ist jedoch so klein, dass er die menschliche Haut nicht durchdringt. Und bei den Bienen stechen auch nur die Weibchen. Sie verfügen über einen Stachel, der entwicklungsgeschichtlich vom Legebohrer abstammt.

Doch warum sollten Wildbienen uns Menschen stechen? Als blütenbesuchende Insektenarten nehmen lediglich die Honigbienen und wenige Hummelarten uns Menschen als „Eindringlinge“ wahr. Wenn wir uns ihrem Bienenvolk zu sehr nähern oder störend auf sie einwirken, übernehmen „ausgesuchte“ Individuen dieser Bienenvölker die Aufgabe, ihren Vorrat und ihre Nachkommen zu verteidigen. Hier kann es zu einem Stich kommen. Die Sorge aber, dass vor uns herfliegende Wildbienen einfach so stechen würden, ist absolut unbegründet.

Produzieren Wildbienen ähnlich wie die Honigbienen Honig?

Nein, das können nur die Honigbienen. Sie nehmen mit ihrem Rüssel Blütennektar auf, der in ihren Honigmagen gelangt. Dort wird er mit Enzymen angereichert. Im Honigbienenstock wird er dann von Honigbiene zu Honigbiene weitergegeben. Dabei wird dem Nektar immer mehr Wasser entzogen. Am Ende deponieren ihn die Bienen in ausgesuchten Waben aus Bienenwachs. Sinkt der Wassergehalt unter 18 Prozent, werden die Waben mit einem Wachsdeckel verschlossen. In diesen Vorratswaben wird der zähflüssige Nektar für die nektararme Jahreszeit gespeichert.

Wildbienen in unseren geografischen Breiten nehmen eine Vorratshaltung in dieser Form nicht vor. Lediglich unsere Echten Hummelarten bauen Nektartöpfchen, aus denen sie die im Nest lebenden Individuen versorgen.

Wie viele (Wild-)Bienen gibt es in Deutschland?

Bei uns in Deutschland gibt es neben der Honigbiene (Apis mellifera) 585 Wildbienenarten. Die Zahlenangaben sind jedoch nicht immer einheitlich: Manche Entomologen trennen Bienenarten und ordnen sie zwei verschiedenen Arten zu, andere fassen sie zu einer Bienenart zusammen. Auf der anderen Seite ist die Angabe der Gesamtzahl deshalb unterschiedlich, da manche Autoren die verschollenen und ausgestorbenen Arten mitzählen, andere reduzieren die Gesamtzahl aller jemals in Deutschland nachgewiesenen Bienenarten um diese Größe (39 Arten).

Sind Wildbienen wilde Honigbienen?

Nein. Bei Wildbienen handelt es sich um viele eigene Bienenarten. Dazu gehören zum Beispiel Blattschneider-, Hosen- und Maskenbienen.

Ich habe einen Bienenschwarm im Garten. Was muss ich tun?

Wenn ich nicht selber den Bienenschwarm für mich behalten möchte, da ich als Imkerin oder Imker gerade gut einen Schwarm gebrauchen könnte, wende ich mich an den ortsansässigen Imkerverein. Dieser schickt gerne eine fachkundige Person vorbei, die den Honigbienenschwarm übernimmt.

Die Honigbienen werden dazu eingesammelt. Dies geschieht nicht einzeln, sondern das gesamte Bienenvolk wird mitgenommen. Die Arbeiterinnen versammeln sich bei diesem Bienenschwarm um die Königin. Sie strömt einen Duftstoff (Pheromon) aus, der den Arbeiterinnen das Signal gibt, als Ganzes zusammenzubleiben. Meist bildet sich eine Traube aus Honigbienen, die um einen Zweig in einem Baum oder Strauch hängt. Die Imkerin oder der Imker schneidet den Ast ab oder klopft ein- bis zweimal kräftig darauf. Das Resultat: Die Honigbienen fallen herunter. Sie landen in einer sogenannten Bienenschwarmkiste, die dann verschlossen und mitgenommen werden kann.

Ich möchte anfangen zu imkern. Kann mir Deutschland summt! weiterhelfen?

Wie schön, dass Sie imkern möchten! Zwar gibt es in unserem Team Personen mit Imkererfahrung, Imkerkurse bieten wir aber nicht an. Schauen Sie gerne auf der Website des Deutschen Imkerbundes vorbei. Auf der Übersichtsseite der Landesverbände finden Sie den Kontakt zum nächstgelegenen Landesverband. Wenn Sie insbesondere an wesensgemäßer Bienenhaltung interessiert sind, könnte Ihnen der Verein Mellifera e. V. weiterhelfen. Viel Erfolg!

Haben Sie sich schon Gedanken über eine mögliche Konkurrenz zwischen Wild- und Honigbienen gemacht?

Ist die übermäßige Imkerei gefährlich für die Wildbienen?

Wo das Nahrungsangebot knapp ist und viele Bienenstöcke im Einsatz sind, gibt es Populationseinbrüche bei Wildbienen. Beispiele hierfür sind die Heideimker oder die Wanderimker, die zur Lindenblüte nach Berlin kommen. Ein Drittel der mitteleuropäischen Wildbienenarten sind auf wenige Pflanzenfamilien spezialisiert, teilweise auf wenige Pflanzenarten. Fällt diese Nahrung weg, können sie nicht fortbestehen. Literaturempfehlung: „Wildbienen first – unsere wichtigsten Bestäuber und die Konkurrenz mit dem Nutztier Honigbiene

Details zur Konkurrenz zwischen Wild- und Honigbienen.

Stimmt Deutschland summt! hier zu: „Die Rettung der Honigbiene hilft der Natur nicht“?

Absolut. Honigbienen sind Nutztiere. Daher ist ihr Wohl in der Obhut des Imkers gesichert. Es gibt einen immer größeren Bedarf an Bestäubungsdiensten durch Honigbienen – 300 % Zuwachs seit 1961 – bei gravierenden Problemen: hoher Milbenbefall, Infektionen mit dem Flügeldeformationsvirus, Akutes Bienenparalyse Virus, Amerikanische Faulbrut. Das ist richtig. Diese Probleme haben jedoch nichts mit der „Rettung“ der Natur zu tun.

Insgesamt stieg die Zahl der kommerziellen Bienenstöcke nach FAO-Angaben zwischen 1961 und 2007 um ca. 45 % an. Während die Zahl in Nordamerika (-49,5 %) und Europa (-26,5 %) sank, nahm sie in Asien (+426 %), Afrika (+130 %), Südamerika (+86 %) und Ozeanien (+39 %) zu. Innerhalb der Regionen zeigten sich ebenfalls erhebliche Divergenzen. Beispielsweise nahm die Zahl in Finnland, Kanada und Spanien erheblich zu, während sie in Deutschland, Schweden und den USA sank.

Die Rettung der Natur hilft der Honigbiene, die „Rettung“ der Honigbiene hingegen nicht der Natur. Dennoch kann ein Verständnis der Zusammenhänge und ein Einstieg ins Thema biologische Vielfalt über die Themen Honigbiene und Bestäubung durchaus sinnvoll sein.

Ich möchte etwas für Bienen tun. Was kann ich machen?

Klasse, willkommen im Kreise der Bienenfreunde! Es gibt vieles, was Sie für die Bestäuber tun können. Wie wäre es, wenn Sie ...

  • Ihren Garten oder Balkon bienenfreundlich gestalten?
  • beim bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ mitmachen?
  • einen Bienenkoffer erwerben und damit Kindern Wild- und Honigbienen näherbringen?
  • unserem Deutschland summt!-Städtenetzwerk beitreten? Hinweis: Dieses Angebot richtet sich an Gemeinden, Städte und Landkreise.
  • Lebensmittel/Produkte des täglichen Bedarfs aus biologischem Anbau bevorzugen?

Zur Übersicht mit unseren Angeboten.

Grundsätzlich gilt:

Insekten brauchen Nahrung, Nistplätze und Nistmaterialien. Strukturreiche Gärten und Balkone können helfen, Kleinstlebensräume anzubieten. Totholz, Steinhaufen und Staudenpflanzungen bewirken viel. Pflanzen Sie heimische Pflanzen, entscheiden Sie sich dabei für die Wildformen. Sie gedeihen ohne das Zutun der Menschen in natürlichen Lebensgemeinschaften. Außerdem können sie sich über Samen eigenständig vermehren. Auch bei der Pflege können Sie einiges beachten: Mähen Sie weniger und inselartig. Lassen Sie abgeblühte Stängel über den Winter stehen. Wenn Sie Winterquartiere anbieten, freuen sich nicht nur die Insekten.

Mehr über Gefährdung & Schutz von Wildbienen.

Gibt es das Bienensterben überhaupt?

Ja. Man muss aber deutlich zwischen Wild- und Honigbienen unterscheiden! Der Rückgang der Wildbienen ist klar belegt. Fast die Hälfte der Wildbienenarten Deutschlands ist in ihrem Bestand bedroht.

Die Bestände von Honigbienenvölkern sind, ebenso wie die Anzahl der Imker, seit dem Jahr 2008 kontinuierlich steigend. Honigbienen sind den Gefahren von Varroamilben-Befall und Infektionen nicht schutzlos ausgeliefert. Sie haben die Imkerinnen und Imker als Kümmerer.

Wildbienen sind stärker gefährdet. Der Verlust von Lebensräumen, die Schädigung durch Pestizide und Düngemittel, das Auftreten von Krankheitserregern, Konkurrenz durch fremdländische Arten und Folgen des Klimawandels bedrohen Wildbienen und andere Insekten in ihren Beständen.

Mehr zum Thema „Bienensterben bei Honigbienen“.

Wo finde ich gute Nisthilfen für Wildbienen?

Die Firma „Wildbienenglück GmbH“ sowie die Anbieter „Naturschutzcenter“ und „AKTIONGRUEN“ produzieren hochwertige Wildbienen-Nisthilfen, die wir sehr empfehlen. Wenn Sie selbst eine Nisthilfe bauen möchten, finden Sie im Buch „Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen“ von Werner David (pala-verlag) gute Anleitungen. Insgesamt gibt es viele Kriterien, die eine gute Nisthilfe ausmachen, wie die Wahl der Materialien und die richtige Größe der Bohrungen.

Gute und weniger gute Wildbienen-Nisthilfe im Vergleich (Schaubild).

Hilfe! Was bedeuten Fachbegriffe wie „Abdomen“, „Biodiversität“ und „Drohn“?

Keine Sorge, wenn Sie in unseren Texten auf Begriffe stoßen, die Ihnen fremd sind. Das ist ganz normal :-). Wie in jedem Themenbereich gibt es auch bei Wild- und Honigbienen eine Fülle an Fachwörtern. Kurze Erklärungen finden Sie in unserem Wildbienen-Glossar und Honigbienen-Glossar. Schauen Sie also einfach kurz nach!

Politik & Wissenschaft

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Wie setzt sich die Politik für die biologische Vielfalt ein?

Die Politik setzt sich in Form von Abkommen, Konventionen, Konferenzen etc. für den Erhalt der Pflanzen und Tiere ein. Das erste internationale Bemühen war das Londoner Artenschutzabkommen 1933. Es folgte unter anderem die Gründung der Weltnaturschutzunion (IUCN) 1948, der Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 und die Biodiversitätsstrategie für 2030. Lesen Sie hier Details sowie eine Übersicht zu Strategien, Positionspapieren und mehr.

Was muss in der Agrarpolitik geändert werden, damit wir die Bienen retten können?

Folgende Änderungen sind erforderlich:

  • ökologische Landwirtschaft mehr fördern und ausbauen
  • Gebrauch von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln deutlich reduzieren beziehungsweise besser darauf verzichten
  • System der Direktzahlungen von EU-Subventionen an die Landwirte ändern (Stichwort: Umschichtung der ersten Säule in die zweite); somit mehr Koppelung der landwirtschaftlichen Tätigkeiten an umweltverträgliche und naturfördernde Praktiken und nicht an die reine Flächengröße der landwirtschaftlichen Betriebe

Die EU-Agrarpolitik und das dazugehörige Ressort haben den größten Haushalt in der EU. Damit kann sie gegensteuern, umschichten und einen echten Wandel bewirken. Das bedeutet: weg von der Massentierhaltung und mehr kleinteilige Strukturen auf den Flächen fördern (zum Beispiel Hecken ausbauen). Literaturempfehlung:Biodiversität und Management von Agrarlandschaften“.

Kooperation mit uns

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Wir freuen uns immer über neue Partner, die unser Tun unterstützen. Lesen Sie hier, was Sie von uns erwarten können!

Was bietet Deutschland summt! für Kooperationspartner (Förderer & Sponsoren)?

Wir kooperieren gern, denn gemeinsam geht alles besser! Wir sind offen für Ihre Vorschläge. Von konkreten Tipps für kleine Projekte, gegenseitiger Nennung des Logos auf der Website oder in den Social Media bis hin zu groß angelegten Sponsoring-Projekten haben wir eine Menge Ideen im Gepäck. Sprechen Sie uns gern an! Über Ihren Anruf freuen sich Dr. Corinna Hölzer (+49 30 394064-304) oder Julia Sander (+49 30 394064-305).

Zur Übersicht mit allen aktuellen Kooperationspartnern.

Infomaterial & Spenden

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Wer spendet, möchte wissen, was mit dem Geld passiert. Finden Sie hier heraus, wofür wir Ihre Spende nutzen, wann wir eine Spendenquittung ausstellen und wie Sie von uns Infomaterial erhalten können.

Was passiert mit meiner Spende?

Wir nutzen Ihre Spende, um den Bienenschutz voranzutreiben. Das Geld fließt zum Beispiel in den Ausbau unseres Wildbienenschaugartens Schöneweide oder in einen Spendentopf für Bienenkoffer. Der Bienenkoffer ist ein mobiles Umweltbildungsangebot für Kitas und Grundschulen, das wir bedürftigen Einrichtungen gerne kostenfrei machen möchten.

Mehr zum Bienenkoffer.

Erhalte ich eine Spendenquittung für meine Spende?

Ja, ab einem Spendenbetrag von über 300,00 € erhalten Sie eine Spendenquittung.

Details zu unserem Umgang mit Spenden.

Ich möchte gerne Infomaterial haben. Wie bekomme ich das?

Das freut uns :-). Folgende Materialien bieten wir in gedruckter Form an:

Bitte schreiben Sie Julia Sander eine E-Mail mit Ihrem Bestellwunsch (gewünschte Menge und Lieferadresse): sanderstiftung-mensch-umwelt.de

Wir freuen uns im Gegenzug über eine kleine Spende auf unser Stiftungskonto:

Empfänger: Stiftung für Mensch und Umwelt
Bankinstitut: GLS Bank
IBAN: DE71 4306 0967 1105 5066 00
BIC: GENODEM1GLS

Bitte im Verwendungszweck NUR „Spende“ angeben – vielen Dank!

Tipp: Sie finden das Infomaterial auch ganz unten auf dieser Webseite, kostenlos zum Download!

Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin
Tel.: +49 30 394064-310
infodeutschland-summt.de

Mehr zu Bürozeiten und Mitarbeitenden

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IBAN: DE71 4306 0967 1105 5066 00
BIC: GENODEM1GLS

USt-IdNr.: DE313861745
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