Naturgarten

Naturgarten selbst gestalten

So gelingt der Naturgarten für Anfänger und sogar auf dem Balkon

Naturgarten
Einer von vielen Naturgärten, die die Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin anlegt. © Elisabeth Albrecht

Lust auf Garten-Umgestaltung? Setzen Sie auf bienenfreundliche Pflanzen! Damit gestalten Sie Ihren Garten naturnah um und liegen voll im Trend. Das geht auch auf wenigen Quadratmetern.

Das Wichtigste ist: Legen Sie Wert auf eine vielfältige Pflanzenauswahl!

Wenn Sie direkt einen Naturgarten selbst gestalten möchten, dann lesen Sie hier weiter.

Verwandeln Sie Ihren Garten in ein attraktives Insektenparadies!

Frau pflanzt eine Staude.
Wenn Sie Ihren Garten neu gestalten, wählen Sie am besten heimische Stauden. Insekten lieben sie. © Nicole Kwiatkowski Photography

Genervt vom monotonen Grün? Rasen, den keiner nutzt? Es gibt viele Gründe, seinen Garten zu „renovieren“.

Einige Punkte sollten selbstverständlich sein. Im insektenfreundlichen Garten gilt:

  • keine Pestizide
  • keine synthetische Dünger
  • keine torfhaltige Erde

Das ist schon ein guter Anfang. Auch Vögel, Insekten und Amphibien bedanken sich dafür. Erleben Sie es in Ihrem eigenen Zuhause: Insektenfreundlich gärtnern macht Spaß!

Doch Achtung: Die Bezeichnung „bienenfreundlich“ ist gerade „in“. Nicht alles, was so benannt wird, hilft den Insekten auch wirklich. Immer wieder finden sich unter diesem Label:

  • exotische Pflanzen oder gar invasive Arten
  • ungeeignete Saatgutmischungen
  • schlechte Nisthilfen
Blutweiderich
Tipp für den ökologischen Garten: Blutweiderich. Viele Wildbienen fliegen drauf. © SMU/Markus Schmidt

Fehler passieren. Mit ein wenig Praxis finden Sie bald heraus, was „echte“ bienenfreundliche Pflanzen sind. Mit der Zeit kennen Sie Ihre Lieblingsarten, die auch Bienen schmecken.

Als Faustregel für Ihren Naturgarten gilt: Heimische Blühpflanzen sind immer gut! Sie haben einen hohen ökologischen Wert für Bestäuberinsekten. Die besten Effekte erzielen Sie, wenn Sie hier auf mehrjährige Pflanzen setzen und wenn ihre Blüten ungefüllt sind. Ungefüllt heißt, dass die Pollenstände und der Nektarbereich nicht von Blütenblättern zugedeckt und damit unerreichbar für Insekten sind. Eine weitere Faustregel besagt, dass jede heimische Wildpflanzenart 10 Tierarten ernährt. Bei Exoten sind es deutlich weniger – auch wenn wir beispielsweise Honigbienen und Hummelarten öfter an den Blüten von Lavendel und Co. sehen.

Bald werden Sie eine große Artenvielfalt bewundern. Damit sind Sie Pionier und inspirieren andere, es selbst auszuprobieren.

Los geht's: Jetzt einen Naturgarten selbst gestalten!

Insekt an Glockenblume
Punktlandung: Die Glockenblume ist ein Besuchermagnet. © Hans-Jürgen Sessner

Naturnah gärtnern auf Balkon, Dach und Terrasse

Auch auf einem Balkon lässt sich viel erreichen. Oder haben Sie ein Dach, auf dem bienenfreundliche Blumen gedeihen könnten?

Hier finden Sie Tipps zu naturnahem Gärtnern auf Balkon, Terrasse & Dach.

Jeder Quadratmeter zählt. Darum: Setzen Sie mit uns zukunfsweisende Trends, indem Sie Bienenschutz in der eigenen Umgebung praktizieren! Tauschen Sie sich mit anderen aus. Deutschland summt! ist dabei Ihr starkes Netzwerk mit mehr als 36 Partnerinitiativen.

Checken Sie einfach, ob es in Ihrer Heimat schon eine Partnerinitiative gibt. Oder gründen Sie selbst eine Bienenschutz-Initiative: Mitsummen.

In unserem Folder Summende Gärten finden Sie Expertenwissen über bienenfreundliche Blumen und zum naturnahen Gärtnern.

Vielleicht ist auch unser bundesweiter Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ eine spannende Idee für Sie? Holen Sie sich Ansporn durch unseren beliebten Wettbewerb!

Schenken Sie sich und den Insekten einen Naturgarten. Summen Sie mit!

Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin
Tel.: +49 30 394064-310
infodeutschland-summt.de

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