Literaturtipps

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Timm Koch: Herr Bien und seine Feinde. Vom Leben und Sterben der Bienen

Verlag Westend, März 2018

224 Seiten, einzelne schwarz/weiß Fotos

20,00 EUR

14,7 x 22,1 cm, Hardcover

ISBN 978-3864891823

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Der Berliner Philosoph und Hobbyimker Timm Koch bringt dem Leser auf 220 Seiten das Wesen der Biene und seine Beziehung zum Menschen nahe. Unterhaltsam und informativ bringt er immer wieder persönliche Erfahrungen mit ein, wenn er über geschichtliche, biologische, ökonomische oder medizinische Aspekte der Imkerei berichtet. Er hat dabei nicht den Anspruch wissenschaftlich gründlich zu belegen, sondern versucht vielmehr, den Leser seine und die Sichtweise des „Herrn Bien“ an Herz zu legen.

Dem neutralen Leser geht er vielleicht etwas zu weit, wenn er sich in dem Kapitel „Bayer, Monsanto & Co. – Angriff der Konzerne“ gegen die „Höllenfürsten“ und „Killing Fields“ in Rage schreibt. Wenn man jedoch keine Neutralität erwartet (sondern seine Wut sogar teilen kann), ist der Teil des Buches, in dem er bei den Mitarbeitern von „Bayer Bee Care“ zu Besuch ist, besonders köstlich zu lesen. Julia Sander, Stiftung für Mensch und Umwelt

 

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Éric Tourneret, Sylla de Saint Pierre, Jürgen Tautz: Das Genie der Honigbienen

Ulmer Verlag, 13.9.2018

264 Seiten,152 Farbfotos

49,95 EUR

Hardcover Großformat 29,6 x 3 x 31,5 cm

ISBN 978-3800179992

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Das Buch „Das Genie der Honigbienen“ ist nach „Die Wege des Honigs“ das zweite Werk des Autorenteams Éric Tourneret, Sylla de Saint Pierre und Jürgen Tautz. Es ist ein großformatiges, schweres Buch. Auf mehr als der Hälfte der Seiten illustrieren großformatige Farbfotos die phantastische Welt der Honigbienen.

Wie kommunizieren Honigbienen, wie treffen Sie Entscheidungen, wie orientieren sie sich, wie bauen sie ihre Waben, wie beeinflusst die moderne Agrikultur ihr Leben? Rund um den Lebenszyklus der Honigbiene, Ihr Verhalten und Ihre Fähigkeiten gibt es viele Fragen und Erkenntnisse, welche der Bienenforscher Professor Jürgen Tautz ausführlich bearbeitet. Dabei sind die Texte gleichzeitig detailliert, aber auch für Einsteiger gut zu lesen und zu verstehen.

Den besonderen Reiz des Buches machen die selten gesehenen Detailaufnahmen aus dem Leben des Honigbienenvolkes in höchster Qualität aus. Der französische Natur- und Bienenfotograf Éric Tourneret ist einer der bedeutendsten Honigbienenfotografen unserer Zeit. Er folgt dem „Superorganismus“ in jeder Phase seines Lebenszyklus. Dabei zeigt er neben vielen Makroaufnahmen Pollensammlerinnen und Imker bei der Arbeit.

Faszinierende Details werden systematisch auf jeder Seite mit Text und Bild veranschaulicht. Egal wo wo Sie anfangen zu lesen ­– Sie bleiben gebannt hängen. Einige Stellen könnten für Diskussionen um kommerzielle und bienenfreundliche Imkerei sorgen, was grundsätzlich begrüßenswert ist. Der Apell zum Schutz der Honigbienen wird an dem Leser dieses Buches nicht ungehört vorbeigehen.

Es ist die Verbindung der ästhetisch herausragenden Bilder, sachlichen Texte und dem hochwertigen Druck, der dieses Buch zu einem besonderen Genuss für Bienenliebhaber macht. Julia Sander, Stiftung für Mensch und Umwelt

 

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Klaus-Peter Lieckfeld: Makrokosmos Honigbiene
München und Hamburg: Dölling und Galitz Verlag, 3. Auflage 2016
80 Seiten, 19,90 EUR

So nah waren Sie Bienen noch nie! Der Autor Klaus-Peter Lieckfeld schafft das. Mit beeindruckenden Fotografien von Heidi und Hans-Jürgen Koch den Leserinnen und Lesern gewährt dieses Buch einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen eines Honigbienenstaates. Auch für Laien ist diese großformatige Ausgabe leicht verständlich und überaus lesenswert.

Haben Sie schon mal aus nächster Nähe gesehen, wie Arbeiterinnen eine sogenannte Baukette bilden? Oder wie sich eine Honigbiene aus Ihrer Brutzelle, in der sie drei Wochen heranreifte, befreit? Mit diesem Buch geht die Leserin und der Leser auf Tuchfühlung mit Arbeiterin, Drohn (männliche Biene) und Königin. Dabei liefert der Autor Klaus-Peter Lieckfeld kein trocken formuliertes Sachbuch ab, sondern bedient sich gerne des einen oder anderen erheiternden Kommentars, der mich hin und wieder zu einem Schmunzeln verleitete. Zusätzlich äußert sich der Autor zum aktuellen Stand der Forschung und verweist in dem Zusammenhang auch auf das mittlerweile sehr populär gewordene und ernste Thema Bienensterben.

Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der Honigbienen. Allein wegen der beeindruckenden Fotos ist Makrokosmos Honigbiene  ein unbedingtes Muss für Einsteiger wie auch für bekennende Bienenliebhaber.
Jenny Billmann, Stiftung für Mensch und Umwelt

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Dietmar Niessner: Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land – Monat für Monat durchs Bienenjahr
Innsbruck: Löwenzahn Verlag, 2018
256 Seiten, gebunden, 29,90 EUR

In seinem Ratgeberbuch informiert der Autor und Imkermeister Dietmar Niessner über das Thema Bio-Imkern. Das Buch startet ungewöhnlich direkt: Auf den ersten Seiten setzt er Honigbienen mit Haustieren gleich. Man müsse sich - so Niessner - um die Honigbienen ebenso sorgsam kümmern wie um jedes andere Haustier auch. Er schafft es, einem die nützlichen Insekten auf Anhieb näherzubringen. Schnell bekommen die Leserin und der Leser einen Eindruck davon, wie sehr dem Autor das Thema selbst am Herzen liegt.

Auf 256 Seiten liefert Dietmar Niessner ein informatives Werk, welches der Laiin und dem Laien einen umfangreichen Einblick rund um das Thema Honigbienen und Imkern vermittelt. Auch die erfahrene Imkerin und der erfahrene Imker kann noch das eine oder andere interessante Detail entdecken. Das Buch ist bestückt mit vielen Tipps und Tricks sowie persönlichen Anekdoten. Diese machen es zu einem besonderen Leseerlebnis. So bekommt zum Beispiel die Leserin bzw. der Leser eine einfache Bauanleitung an die Hand, um ihre bzw. seine Bienenbeuten oder auch nur die Baurähmchen selber zu bauen. Die ausführlichen Tipps zu Beobachtungen am Bienenstock und die Beschreibungen der Handlungen während der einzelnen Monate über ein gesamtes Jahr hinweg sind zweifellos ein weiteres besonderes Highlight dieses Buches. Unterstützt wird der Text durch eine reichhaltige Bebilderung.

Das Buch „Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land“ besitzt eine edle Aufmachung und erweckt den Eindruck eines besonderen Schmuckstücks. Jenny Billmann

Ein Interview mit dem Autor findet sich hier.

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Gaëlle de Broissia und Julien Desodt: Bienen züchten in der Stadt – Urban Beekeeping
Aus dem Französischen von Thomas Albrecht.
Königswinter: HEEL Verlag, 2018.
112 Seiten, Softcover, 12,99 EUR

Mit ihrem Buch "Bienen züchten in der Stadt – Urban Beekeeping" führen Gaëlle de Broissia und Julien Desodt angehende Imkerinnen und Imker in sechs Kapiteln Schritt für Schritt an das spannende Abenteuer Honigbienenhaltung und -zucht in der Stadt heran. Bereits zu Anfang weisen sie auf die notwendigen Vorbereitungen für einen optimalen Start hin. Von der Organisation des Bienenstocks über den Aufbau der Beute bis hin zum erntereifen Honig beschreiben die beiden Fachautoren ausführlich alle wichtigen Schritte des Einmaleins der Honigbienenkunde. Damit machen sie Lust auf mehr.

Die Honigbienenhaltung in der Stadt, deren Ursprünge in den 1960ern in New York zu finden sind, erfreut sich bereits seit geraumer Zeit einer wachsenden Popularität. Sie erfordert allerdings auch eine entsprechende Verantwortung. Auch darauf gehen die Autoren ein. Nicht nur die Schwarmkontrolle im dicht besiedelten Gebiet, der Standort des Bienenstocks und die Varroabehandlung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Ebenso wichtig ist es, nur mit regional angepassten Honigbienenschwärmen zu imkern.

Nützliche Tipps und informative Hinweise begleiten Leserin und Leser durch das gesamte Buch. Wer einen eigenen Garten besitzt oder die Möglichkeit hat, seinem Honigbienenstock anderweitig einen Standort zu bieten, erhält auf 112 Seiten mit angenehmer Schriftgröße den idealen theoretischen Einstieg in die städtische Honigbienenhaltung.
Jenny Billmann

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Die Welt der Bienen (National Geographic Kids)
Helmut Lingen Verlag, 2018
112 Seiten, 2,99 Euro

Mit dem Buch "Die Welt der Bienen" können junge, angehende Naturforscherinnen und -forscher ihren Entdeckungsdrang ausleben, um das Leben und das Wesen der Bienen besser kennenzulernen und zu verstehen. Welche Farbe mögen die Bienen am liebsten? Wie funktioniert der Honigbienentanz? Die Fotografien und Illustrationen leiten kleine Bienenfreunde bei ihren eigenen Entdeckungen an und wecken ihren Forschergeist. Auf Kinder und auch deren Eltern warten außerdem viele Bastel- und Bauanleitungen rund um das Thema Wild- und Honigbienen. Als kleiner Bonus für junge Naturschützer ist dem Buch ein "Bienenschützerausweis" beigelegt.

Darüber hinaus bietet das Buch viele wissenswerte Hintergrundinformationen. Neben der allseits bekannten Honigbiene werden auch die noch oft unterschätzten Wildbienen genauer unter die Lupe genommen. Einigen ausgewählten Arten ist jeweils ein eigener Steckbrief mit den wichtigsten Daten gewidmet. Wer dem Leben der Bienen spielerisch auf den Grund gehen und dabei die Welt der nützlichen Insekten besser kennenlernen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Es ist auf der Website des Helmut Lingen Verlags zu erwerben. Jenny Billmann

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Piotr Socha: Bienen
Aus dem Polnischen von Thomas Weiler. Hildesheim: Verlag Gerstenberg, 2016
80 Seiten, 24,95 Euro

Bienen  von Piotr Socha ist ein großformatiges Hardcover-Buch zum Thema Honigbienen. Das Besondere an dem Sachbuch sind seine zahlreichen Farbzeichnungen, die für Kinder wie auch für Erwachsene ansprechend sind. Das Buch behandelt auf 38 Doppelseiten die Lebensweise der Honigbienen, ihre Beziehung zu den Menschen und die Imkerei.

Die zahlreichen Farbtafeln sind mit viel Liebe zum Detail erstellt. Die naiven, teils witzigen Zeichnungen veranschaulichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedene Aspekte rund um die Honigbiene. In einfachen Sätzen wird dem Leser bzw. der Leserin ein breites Grundwissen vermittelt. Diese besondere Form gibt dem Buch den Anschein eines Bilderbuches, doch durch die Platzierung ausführlicherer Texte unterhalb der Illustrationen ist es weit mehr als das. Der Leser bzw. die Leserin erlangt durch das Buch einen Einblick in das Leben der Honigbiene. Er bzw. sie gewinnt insbesondere einen Eindruck davon, welche Bedeutung Honigbienen für die menschliche Gesellschaft und die Umwelt haben.

Zum Vorlesen ist das Buch eher nicht geeignet, denn Kinder haben mehr davon, wenn sie sich die Bilder anschauen und ihnen die Details darin erklärt werden. Als außergewöhnliches Geschenk für Honigbienen- und Naturliebhaber, aber auch für kulturell Interessierte ist das Buch auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Marie Seeger
 

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Britta Teckentrup: Bienen – Kleine Wunder der Natur
Aus dem Englischen übersetzt von Maria Höck. arsEdition, München 2017
32 Seiten, Hardcover, 12,99 Euro, ISBN: 978-3-8458-1776-7

Die farbenfrohen und detailreichen Bilder im Naturbilderbuch "Bienen – Kleine Wunder der Natur" überzeugen von der ersten Seite an sowohl kleine als auch große Leser. Das Bilderbuch, von Britta Teckentrup illustriert und von Patricia Hagerty verfasst, stellt die Vielfalt der Natur sehr anschaulich dar. Schon den kleinsten Lesern wird die Wichtigkeit der Bienen in unserer Umwelt anhand eindrucksvoller Bilder nähergebracht. Diese werden durch kurze gereimte Texte ergänzt. Allein das Ertasten des DIN A4-großen Buches ist für Kinder ein Erlebnis, der Einband besteht aus stärkerem Karton und die Seiten aus sehr dickem Papier. Durch kleine Gucklöcher in den Seiten rückt die Biene auf jeder Seite in den Mittelpunkt des Bildes und wird so von Seite zu Seite "mittransportiert".

Ein Buch, das Kinder oftmals zur Hand nehmen und bestaunen werden, nicht nur um vorgelesen zu bekommen, sondern auch um die faszinierenden Bilder immer wieder aufs Neue zu entdecken. Zusätzlich sind viele weitere Insekten und Tiere zwischen den unzähligen Blumen und Pflanzen abgebildet, sodass sich jedes Mal wieder etwas Neues entdecken lässt. Empfohlen ist das Buch Kindern ab 4 Jahren. Auch für ältere Kinder ist das Buch noch sehr schön anzusehen, für über 6-Jährige könnte es jedoch schon etwas zu informationsarm sein. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, das besonders durch die lebhaften und bunten Bilder fasziniert und nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistern kann! Inken Seib

 

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Thomas D. Seeley: Bienendemokratie. Wie Bienen kollektiv entscheiden und was wir davon lernen können
Frankfurt a.M.: S. Fischer, 2014. 320 Seiten, 12,99 Euro (Taschenbuch)

Thomas D. Seeley widmet sich der Frage, wie es rund 20.000 Bienen eines Schwarms gelingt, sich auf einen Nistplatz zu einigen und diesen gezielt über Kilometer anzufliegen. Diese lebenswichtige Aufgabe bewältigen die Bienen unter erheblichem Zeitdruck (ein Bienenschwarm muss sich innerhalb weniger Tage neu umquartieren). Zusammen mit Jürgen Tautz, Francis Ratnieks und anderen bekannten Bienenwissenschaftlern geht Seeley über Jahrzehnte dem Geheimnis des Schwarms nach. Das Ergebnis seiner Forschungen überrascht und fasziniert zugleich und liefert Imkern immer wieder interessante Tipps.

Nach der Darstellung raffinierter Versuchsaufbauten schließt das Buch mit einem Vergleich zwischen den Entscheidungswegen des Menschen, eingebunden in sein gesellschaftliches Leben, und denen der Bienen. Die Frage, was wir von den Bienen lernen können, um ähnlich effizient und zielorientiert zu Entscheidungen zu gelangen, steht hier im Raum. Bemerkenswert sind die anschaulichen Grafiken und Bilder, die die Experimente veranschaulichen und Wissenschaft auch für den Laien greifbar machen. Cornelis Hemmer

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Jürgen Tautz: Die Erforschung der Bienenwelt –Neue Daten – neues Wissen
Audi Stiftung für Umwelt, Ingolstadt und Klett MINT, Stuttgart, 2014

"Die Erforschung der Bienenwelt" beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage, wie bei der staatenbildendenden Honigbiene derart viele Individuen zusammenarbeiten können. Das Buch gibt Einblicke in aktuelle Ansätze der Bienenforschung und stellt deren Ergebnisse vor. Der Kernpunkt ist die Entstehung einer neuen Bienenkolonie. Von diesem Prozess stellt der Autor ausgewählte Aspekte dar, beginnend mit dem Ausschwärmen. Von der Vermehrung der Bienenvölker bis zu den Baumeistertricks der Bienen, dem Bienennest als organisatorische Einheit sowie dem Klima im Nest beschreibt der Autor verständlich und anspruchsvoll die neuesten Erkenntnisse.

Durch umfassende Studien des Schwarmverhaltens im Bienenstock gelingt es dem Autor in Zusammenarbeit mit dem HOBOS-Team der Universität Würzburg und der Audi Stiftung für Umwelt neue Blickwinkel zu schaffen. Ermöglicht durch das Projekt HOBOS (Honeybee Online Studies) entsteht ein neues Bild der Honigbiene: Bienenstöcke werden mit Videokameras, Wärmebildkameras und einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Die zahlreichen Thermobilder, Schemata, Modelle und Fotos helfen dieser kleinen, 80-seitigen Abhandlung, gut nachvollziehbar und verständlich zu bleiben. Die aufgeführte weiterführende Literatur erlaubt bei tiefergehendem Interesse nachzulesen. Jeanette Fadel

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Ralph Dutli: Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene

Göttingen: Wallstein Verlag, 2012. 208 Seiten, 14,90 Euro

Ralf Dutli führt den Leser auf eine Tour d’Horizon der kulturellen Beschäftigung mit der Honigbiene. Dabei spannt sich der zeitliche Horizont von der altägyptischen Mythologie bis zum dystopischen Roman „Generation A“ von Douglas Coupland aus dem Jahr 2009. Einen Schwerpunkt legt Dutli auf die Poesie, und das Buch schließt folgerichtig mit einer kleinen Anthologie der Bienengedichte. Der Autor hat sein Ziel der „Vergegenwärtigung der kulturellen Biografie der Honigbiene“ eindrucksvoll erreicht. Der Leser staunt über die mannigfaltige Anverwandlung der Biene durch Künstler, Dichter, Schriftsteller und Gelehrte, von denen einige selber Imker waren. Auch über das Leben im Bienenstock und die gegenwärtige Bedrohung der Bienen klärt Dutli knapp, aber kenntnisreich auf. Und unsere Initiative Berlin summt! erwähnt der Autor ebenfalls (auf Seite 146)! Andreas Karmanski

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Simone Hoffmann: Die Welt des Honigs

Neustadt an der Weinstraße: Neuer Umschau Buchverlag, 2009, 191 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 3865286739

Das Buch „Die Welt des Honigs“ von Simone Hoffmann ist ein quadratisches Hardcover-Buch, das in 14 Kapiteln auf eine Reise zur Entdeckung des Honigs einlädt. Beginnend mit der Historie des Honigs beschreibt die Autorin in blumiger Weise den Honig als Symbol der Fruchtbarkeit, Quelle der Unsterblichkeit oder als Geschenk der Götter. In weiteren Kapiteln gibt sie Einblicke in die Gewinnung des natürlichen Süßmittels und in die Honigvielfalt aus aller Welt. Sie beschreibt liebevoll die Geheimnisse des Geschmacks und teilt Erfahrungen, die sie während Ihrer Besuche bei Imkern gemacht hat. Als Geschmacksexpertin gibt sie Tipps, in welchen Kombinationen mit anderen Lebensmitteln Honig erlebt werden kann, und widmet ein Kapitel den Rezeptideen und Kreationen von Spitzenköchen.

Das Buch zeichnet sich durch seine schönen Bilder, Zeichnungen, graphischen Elemente und Fotos aus, welche die Texte auflockern und erklärend unterstützen. Dem Leser wird so eine informative und zugleich sinnliche Erkundungstour geboten. Die ausgewählten poetischen Zitate inspirieren und berühren die Seele und verhelfen zu einem tieferen Verständnis der Bedeutung des flüssigen Goldes. So widmet sie ein Kapitel dem Wissen um die Heilkraft von Honig und anderen Bienenprodukten. Das Buch wird durch ein Lexikon mit einer Fülle von Erläuterungen und Adressen von Organisationen sowie Weblinks ergänzt. Für Honigliebhaber, Köche, Ästheten und Genießern des Süßen kann es als Ratgeber für Honig dienen. Kathleen Freyer

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Bienen Basics
Empfehlenswertes Buch für Einsteiger in die Hobby-Imkerei.
16,99 EUR
144 Seiten
Softcover
1. Auflage 2016
ISBN: 9783833847387
Weitere Infos zum Buch
und Bestellmöglichkeit beim Verlag

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Das große Buch der Bienen
Autorinnen: Jutta Gay und Inga Menkhoff
Fackelträger-Verlag 2012
320 Seiten, 39,95 EUR

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Unsere ersten Bienen
Empfehlenswertes Buch für Einsteiger in die Hobby-Imkerei.
Autorin: Angelika Sust
16,90 EUR
128 Seiten
Softcover
E-Book: 12,99 EUR
1. Auflage 2016
Eugen Ulmer Verlag
ISBN-10: 3800103877
ISBN-13: 978-3800103874
Bestellmöglichkeit beim Verlag

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Erika Mayr hat mit ihrem Werk "Die Stadtbienen: Eine Großstadt-Imkerin erzählt" eine kurzweilige Geschichte um ihr Leben in Berlin verfasst. Das Buch vermittelt zwar wenige Erkenntnisse in die Imkerkunde, wohl aber einen Einblick in die Seele einer engagierten Frau Ende 30, die sich Gedanken über ihr Leben und ihre Umwelt macht. Mayrs Gedanken kreisen um das Entdecken der Großstadt, ihr Gartenbau-Studium, ihre Tätigkeit als Teilhaberin einer Bar und die Beschäftigung mit Honigbienen. Hier gewährt sie dem Leser eínen Einblick in die Imkerausbildung und das Vereinswesen in Berlin. So manche Person, die sie in den letzten fünf Jahren ihrer Passion begleitet hat, wird mit Namen genannt. Manche kommen dabei gut, andere weniger gut weg. Mir gefällt an dem Buch die gut verständlichen und mitunter lustigen Episoden. Das Buch ist kurzweilig und farbenfroh geschrieben. Cornelis Hemmer
Das Taschenbuch ist 2012 bei Knaur erschienen. Es umfasst 248 Seiten und kostet 8,99 Euro.

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Das Honig-Kochbuch der Imkerfrauen

Das Honig-Kochbuch der Imkerfrauen von Elke Höflein aus dem Jahr 2002 ist nicht nur eine ganz besondere Sammlung schmackhafter Rezepte, sondern gibt auch interessante und aufschlussreiche Informationen rund um das flüssige Gold. Wer denkt, Honig sei „nur“ zum Backen und gelegentlichen Würzen gut, wird hier anschaulich und mit viel Liebe zum Detail eines Besseren belehrt.
Auf 315 Seiten werden verschiedenste Gerichte, von Suppen über Salate, Fleisch- und Fischgerichte, verschiedenste Saucen und Dressings, Süßspeisen und Desserts, Gebackenes bis hin zu Getränken und Eingemachtem vorgestellt. Die einzelnen Rezepte werden im zeitlichen Ablauf des Bienenjahres mit fundiertem Wissen zu Honig und weiteren Bienenprodukten beschrieben. Das alphabetische Stichwortverzeichnis und ein Verzeichnis nach Gruppen am Ende des Buches erleichtern bei der gezielten Suche. Zahlreiche Gedichte und Zitate, Lieder, kleinere Geschichten und viele Illustrationen laden zum Lesen ein und machen diese Rezeptsammlung zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Kochbuch rund um den Honig. Das Buch ist im Selbstverlag erschienen.

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Angelika C. Braun: Die Botschaft der Biene
Saarbrücken: Neue Erde GmbH, 2017
312 Seiten, 39,00 Euro, ISBN: 3890607179

Im Zuge des weltweiten Bienensterbens gewinnen unsere kleinen Bestäuber zunehmend an Aufmerksamkeit. Wir Menschen verstehen nach und nach ihre Funktion in unserem Ökosystem. Ihre Symbiose innerhalb des Bienenvolkes und ihr besonderer Umgang mit ihrem Lebensraum begreifen wir jedoch nur ansatzweise. Die Botschaft der Biene  ist ein sehr persönliches Bekenntnis zu den Bienen. Auf über 300 Seiten versucht Angelika C. Braun mithilfe philosophisch angehauchter Erzählungen und Erfahrungsberichte von 12 "Bienenhorchern" wie Barbara Sassen, Robert Friedrich, Norbert Poeplau und anderen, die "spirituelle Welt" der Bienen und die vielfältigen Zusammenhänge zu uns Menschen aufzuzeigen. Barbara Sassen berichtet beispielsweise über ihre ganz persönliche, spirituelle Verbindung zu den Bienen und die Kommunikation mit Ihnen. Robert Friedrich beschreibt, welche naturphilosophischen Methoden er zur Stärkung seiner Bienen anwendet.

"Es heißt sie sei eine Botschafterin Gottes", "Kann ihr Hiersein vielleicht Orientierung für unser Dasein geben?", "Was hat ihr Sterben zu bedeuten und welche Botschaft trägt sie mit ihrem Leben und Sterben an uns heran?" - diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach, die weder Imkerin noch Schriftstellerin ist, aber stets eine ganz eigene Beziehung zu den Bienen spürte. Die 22 x 26 cm große Ausgabe fesselt vor allem durch die farbenfrohe Gestaltung ihrer Kapitel und den vielen Lebens- und Bienenweisheiten wie: "Wie eine Biene den Nektar einer Blume aufnimmt, ohne deren Blüte, Farbe oder Duft zu beeinträchtigen, und dann weiterfliegt, so geht ein weiser Mensch durch die Welt" (Buddha). Die großformatigen Detailaufnahmen der Bienen bilden ein hervorragendes Gegengewicht zu den ganzseitigen Textabschnitten. Leider fehlen dem Leser kleine Einführungen zu den Inhalten der einzelnen Kapitel sowie kurze Vorstellungen der von Angelika C. Braun interviewten Personen. Stattdessen gibt es am Ende des Buches eine Zusammenstellung von deren Kontaktdaten sowie ein weiterführendes Literatur- und Quellenverzeichnis. Dessen ungeachtet ist Die Botschaft der Biene  ein lesenswertes aber auch intensives Buch für ruhige Momente. Ein Buch mit dem sich der Leser wieder auf die Suche zu sich selbst und zu seiner Beziehung mit unserer Umwelt begeben kann – sofern er sich darauf einlässt. Sarah Götze

Weitere Literatur

Bentzien, Claudia: Das Imkerbuch für Kids, Stuttgart: Kosmos Verlag, 2014.

"Bienen brauchen Blütenvielfalt - mach mit!" Leitfaden Kompensations- & Grünflächen zum Wohle der Honig- & Wildbienen. Herausgeber: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Kostenloser Download als PDF (7 MB).

Bienefeld, Kasper: Imkern Schritt für Schritt, Kosmos Verlag, Stuttgart, 2005.

Garcia, Elena; Rosado, Manuel Angel &  Hernaz, Juan (Illustration) The traveling beehive, Kostenloser Download des Bilderbuchs mit englischem Text als PDF (6,6 MB).

Greenpeace Research Laboratories/Universität Exeter: Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa, Report, (England). Download als PDF (1,5 MB).

Haag, Holger & Rohrbeck, Manfred: Naturwissen kompakt: Honigbiene, Münster: Coppenrath, 2010. (für Kinder)

Hintermeier, Helmut & Margrit: Bienenhaltung und Naturschutz, Gallmersgarten, 2010.

Hintermeier, Helmut & Margrit: Bienen, Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft, 7. Auflage, Obst- und Gartenbauverlag, München, 2012.

Imhoof, Markus &  Lieckfeld, Claus-Peter More than Honey - Vom Leben und Überleben der Bienen, Freiburg: orange-press, 2012. (das Buch zum Dokumentarfilm "More than Honey")

Klein, Erhard Maria Wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste, Pala Verlag, Darmstadt, 2015.

Kutsch, Irmgard &  Obermann Gudrun: Mit Kindern im Bienengarten, Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben, 2010.

Lehnherr, Matthias: Imkerbuch, 7. überarb. Auflage, Aristaiosverlag, Basel, 2013.

Pohl, Friedrich: Bienenkrankheiten - Vorbeugung, Diagnose und Behandlung, Stuttgart: Kosmos, 2005.

Ritter, Wolfgang: Gute imkerliche Praxis artgerecht, rückstandsfrei und nachhaltig, Eugen-Ulmer Verlag, Stuttgart, 2016.

Tautz, Jürgen: Der Bien – Superorganismus Honigbiene, Supposé, Köln. 2 CDs (144 Min.) mit Kurzvorträgen von Prof. J. Tautz, 2012

Tautz, Jürgen: Phänomen Honigbiene, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2010.

The National Pollinator Strategy: for bees and other pollinators in England, Hrsg: Department for Environment, Food & Rural Affairs. November 2014. Kostenloster Download als PDF (auf Englisch, 3,4 MB)

Trachmann, Vera: Summs und die Honigbienen - Buzz and the Honeybees, Rheine: Schlauberger Verlag, 2010. (für Kinder)

Voigt, Wolfgang Blütenpflanzen und Honigbienen - Indikatoren des Klimawandels, Frieling-Verlag Berlin, 2011.

Warner, Bernhard: Invasion of the 'frankenbees': the danger of building a better bee. The Guardian, 16. Oktober 2018.

Lehrfilme

Die Honigbiene (Lehrfilm)
lerngut® (Bezug)
Die Merkmale, die Fortpflanzung, die Entwicklung der Bienenlarven, die Feinde, die Gewinnung von Honig, die Überwinterung und der Lebensraum von Honigbienen stehen im Fokus dieses Lehrfilms. Enthält Arbeitsmaterialien für Schüler- und Lehrer/-innen. Einsatz-Empfehlung: Grundschule: 3. bis 4. Klasse; Förderschule: Mittelstufe; Hauptschule, Realschule, Gymnasium: 5. Klasse. Eine didaktische DVD, 14 Minuten, sieben Kapitel.
Lizenzgebiet: Weltweit. Sprachfassung: Deutsch.

Das Leben der Honigbiene (Lehrfilm)
HOBOS, FWU: Medieninstitut der Länder (Bezug)
Dieser Film kann mit dazugehörigen Begleitmaterial bei der der FWU bestellt werden. Das gesamte Paket richtet sich an die 5. bis. 8. Klassen allgemeinbildender Schulen.

Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin
Tel.: +49 30 394064-310

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