„Wilde Ecken“ im eigenen Garten: Lebensräume für Insekten, Vögel und Co. – wie fange ich an?
Am Mo., 14.09.2026, drehte sich in Bad Essen alles um naturnahe Gärten und wertvolle Lebensräume für Tiere. Insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Vortrag in die katholische Kirchengemeinde St. Marien. Cornelis F. Hemmer und Dr. Corinna Hölzer von der Stiftung für Mensch & Umwelt zeigten, wie sich „wilde Ecken“ im Garten gestalten lassen. Dabei ging es um Lebensräume für Insekten, Vögel, Igel, Eidechsen und andere Tiere. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv über die Pflege von Stauden und Gehölzen. Auch geeignete Bodensubstrate und das richtige Wässern bei Trockenheit spielten eine wichtige Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Pflanzenkauf: Standortangepasste und möglichst gebietsheimische Pflanzen bieten vielen heimischen Tierarten Nahrung und Lebensraum. Ungefüllte Blüten erleichtern Insekten den Zugang zu Pollen und Nektar. Empfehlenswert sind möglichst Pflanzen aus ökologischem Anbau, die ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel herangezogen wurden.
Die Referenten stellten zudem Beispiele aus Bad Essen vor. Dort erarbeitet die Stiftung für Mensch & Umwelt derzeit ein ökologisches Grünflächenmanagement für die Gemeinde. Bereits aufgewertete Flächen zeigten, wie sich mehr biologische Vielfalt auch im öffentlichen Grün fördern lässt.
Der Abend bot viel Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch. Dabei wurde deutlich: Schon mit überschaubaren Veränderungen lassen sich Gärten vielfältiger und tierfreundlicher gestalten.
Kontakt für Rückfragen
Cornelis F. Hemmer
Stiftung für Mensch & Umwelt
Telefon: +49 30 394064-314
E-Mail: hemmer@stiftung-mensch-umwelt.de
