Bee.Ed - Das Bienenprojekt der Universität Trier

Logo des Projektes Bee.Ed

"Bee.Ed“ steht für: Be(e) Educated, was so viel bedeutet wie „Sei gebildet durch die Biene“. Es ist aber auch eine Anspielung auf den „Bachelor of Education“ (BEd.), den Studienabschluss der künftigen Biologie-Lehrkräfte. Das Projekt fußt auf der Initiative einer Hochschulgruppe der Studierenden Ana Luckas und Sam Butterick zur Bienenhaltung an der Universität Trier (Rheinland-Pfalz). 

Bee.Ed schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Bildungsangeboten für nachhaltige Entwicklung für Schülergruppen, Studierende, Lehrkräfte und Erzieher sowie biologiedidaktischer Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich am Bee.Ed-Lehrbienenstand und im Trachtgarten in unterschiedlichen Lernmodulen mit Themen rund um die Honig- und Wildbiene.

Illustration der Teilbereiche des Projektes

Lehramtsstudierende betreuen die Schüler und sammeln so bereits in ihrer ersten Ausbildungsphase pädagogische Praxiserfahrung und werden für ihre wichtige Multiplikatorenrolle in der Umweltbildung sensibilisiert und ausgebildet. Die Studierenden entwickeln die didaktischen Materialien selbst, die wissenschaftlich auf ihre Lernwirksamkeit sowie ihre positive Einflussnahme, z. B. auf das Umweltinteresse und Umweltverhalten der Kinder und Jugendlichen, überprüft werden. Fachdidaktische Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und Erzieher / Erzieherinnen zum Thema Bienen in der Umweltbildung setzen den Gedanken der Unterstützung für BNE-Multiplikatoren auch nach der Ausbildung fort und stellen bedarfsspezifisches Unterrichtsmaterial zur Verfügung.

Literatur

 Möller, A. & Pasch, N. (2015): Bienen als pädagogische Kollegen. Der Lehrbienenstand als Bildungschance für nachhaltige Entwicklung. In: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz: Umweltjournal Rheinland-Pfalz. Bienen, 58 (2015), S. 52-55. 

Pasch, N. & Möller, A. (2015): Be(e) educated: Der Einfluss einer Unterrichtsintervention zur Honigbiene auf Facetten einer naturschützender Bereitschaft, Umweltkompetenz und Umwelteinstellung von Schülerinnen und Schülern. In: Krüger, D., Schmiemann, P., Möller, A., Dittmer, A., Kotzebue, L. (Hrsg.) (2015): Erkenntnisweg Biologiedidaktik 14. Kassel: Universitätsdruckerei. S. 109-124. (pdf)

Honigbienen-Rallye im Naturparkzentrum „Alte Brennerei“ im Hohen Fläming

Praxisorientierte Umweltbildung: Naturerfahrung anhand von Nisthilfen

Im Naturparkzentrum „Alte Brennerei“ in Raben haben Kitagruppen und Schulklassen die Möglichkeit, an einer Bienenrallye rund um das Leben der Honigbiene und deren Honig teilzunehmen. Die Rallye umfasst verschiedene lehrreiche aber auch interaktive Stationen. So können die Kinder in verschiedenen Spielen ihr Sachwissen testen und erweitern, aber auch bei einer Honigverkostung auch ihren Geschmackssinn testen und eine Kerze drehen. Schlussendlich wird auch noch die Kreativität der Kinder gefördert, indem sie aus verschiedenen Naturmaterialien wie getrockneten Blüten und Gräsern eine Honigbiene basteln. Jedes Kind ist am Ende Experte für Fragen in Sachen Honigbiene und bekommt einen Bienenausweis.

Nähere Informationen und Termine erhält man bei Katja Draeger vom Naturparkzentrum „Alte Brennerei“, Brennereiweg 45, 14823 Rabenstein/Fläming OT Raben. Telefonisch zu erreichen unter 033848 60004.