Schutzprojekte

Wildbienen-Schaugarten von Berlin summt!

Der im Frühjahr 2015 in Kooperation mit dem Verband der Gartenfreunde Treptow neu angelegte Wildbienen-Schaugarten in Berlin-Treptow ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man mit einem begrenzten finanziellen Budget aus einer Brachfläche einen Garten schaffen und gestalten kann, der im Bereich des Kleingartenwesens alle Interessierte und Fachberater über ökologische Prozesse wie Bestäubungsleistungen von Wild- und Honigbienen und deren Lebensraumbedürfnisse informiert, stimuliert und mobilisiert. Der Wildbienen-Schaugarten stellt somit ein Demonstrations-, Inspirations- und Lernobjekt dar.

 

"Unsere Dörfer für Bienen und Insekten" - Eine Initiative aus Niedersachsen

Die Gründerinnen der Initiative haben sich zum Ziel gesetzt, in ihrer unmittelbaren Umgebung etwas zur Bewahrung und Rettung der Bienen und anderer Insekten beizutragen. Dabei wird durch die Sensibilisierung der Bevölkerung, mittels Verteilung von Informationsmaterial und dem Aufbau von Infoständen sowie durch die Mobilisierung, in Form von Balkonpflanzungen und Pflanzaktionen auf kommunalen Flächen, ein sichtbares Zeichen für den örtlichen Naturschutz gesetzt. Bücherpräsentationen in der städtischen Bücherei, Vernetzung mit anderen Aktiven in der Umgebung, Blühwiesen-Aussaaten und Nisthilfe-Workshops im Kinder- und Jugendbereich sind weitere Inhalte der Initiative. Besonders das lokale Engagement ist für den Schutz und die Förderung biologischer Vielfalt von größtem Wert.

 

Wildbienenlehrpfad Legden-Asbeck
Ein Wildbienenlehrpfad als Beitrag zur Biodiversität und zum Artenschutz - aber auch als Bildungsprojekt mit Vorbildcharakter

NABU (federführend) und BUND suchen weiter Partner in der Bevölkerung für die Umsetzung des Vorhabens u.a. auf Privatgrundstücken. Das heißt: Wildbienennisthilfen in private Gärten stellen sowie für ganzjährig blühende Gärten sorgen. Mit öffentlicher Ausschreibung suchen wir Naturfreunde, die auf ihren Grundstücken Wildbienenunterkünfte und Infotafeln mit uns aufstellen und für die entsprechende Insektennahrung in der Nähe sorgen wollen. Die Wildbienennisthilfen und Informationen sollen öffentlich zugänglich sein und mit Bildungsarbeit verknüpft werden.

Dieser Wildbienenlehrpfad wurde in Legden am 1. Mai 2017 eröffnet. Eine Exkursion der VHS /Aktuelles Forum Ahaus zum Wildbienenpfad in Legden und Asbeck hat am 11.6.2017 stattgefunden. Das Leittier des Pfades ist die hier angeblich noch vorkommende und auf den Blutweiderich spezialisierte "Blutweiderich-Sägehornbiene". Erstellt wurden die Nisthilfen u.a. von Sozialeinrichtungen.

Hier
gelangen Sie zum Video vom NABU, in dem auf die Ursachen des Artensterbens und die Notwendigkeit des Artenschutzes und der Bewahrung der biologischen Vielfalt hingewiesen wird. 

 

BienenReich Schleswig-Holstein

Der Schleswig-holsteinische Heimatbund wirbt im Rahmen des landesweiten Umweltbildungsprojektes BienenReich Schleswig-Holstein mit Veranstaltungen, Aktionen und einer Wanderausstellung für den Schutz von Wild- und Honigbienen.

 

Stadt.Land.Biene – Wir geben Wildbienen ein Zuhause

Durch das Projekt „Stadt.Land.Biene – Wir geben Wildbienen ein Zuhause“ möchte der BUND Sachsen durch konkrete Modellflächen und Öffentlichkeits- sowie Ehrenamtsarbeit Kommunen im ländlichen Raum zu einer wildbienenfördernden und naturnahen Bewirtschaftung ihrer Grün- und Freiflächen motivieren. Es wurden sachsenweit drei Modellkommunen ausgewählt, in denen jeweils mehrere kommunale Flächen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ausgesucht und umgestaltet werden. Dies beinhaltet zum einen die Schaffung von Informations- und Wildbienenerfahrungsräumen, um die Bürger*innen der Kommunen durch Informationstafeln über das Thema Wildbienen zu informieren. Zum anderen werden mehrere Flächen im Stadtgebiet ausgesucht, auf denen das Blühpflanzenangebot verbessert werden soll und Nistmöglichkeiten, wie vegetationsfreie Sandflächen, Trockenmauern und Nisthilfen aus Holz geschaffen werden sollen. So werden Leuchttürme einer wildbienenfördernden Grünflächenbewirtschaftung geschaffen, an denen sich weitere sächsische und überregionale Kommunen orientieren und mittels der entstehenden Praxisanleitung eigene wildbienenfördernden Projekte wagen können.

Um gezielt interessierte Bürger*innen anzusprechen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu vernetzen und zu schulen, bildet der BUND Sachsen sogenannte ehrenamtliche Wildbienenbotschafter*innen aus. Diese Schulung besteht aus den Themenblöcken Wissenswertes zur Wildbiene sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Die sogenannten Wildbienenbotschafter*innen stellen eine Schnittstelle zwischen kommunalen/politischen Bemühungen und den Bemühungen von Bürger*innen zum Wildbienenschutz dar.

Begleitet wird das Projekt vor Ort von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören Pressemitteilungen, die sozialen Medien, aber auch Pflanzaktionen mit Bürger*innen, Infotafeln auf den neu entstandenen Biotopflächen und Saatgutverteilungsaktionen.

Deutsche Wildtier Stiftung

Auch die Deutsche Wildtier Stiftung hat sich dem Schutz der Wildbienen angenommen.

Vom BienenBündnis zur Bienenstadt Osnabrück

Um die Bevölkerung auf die Bedeutung und den Schwund der heimischen Bienenvielfalt aufmerksam zu machen und sie letztendlich für den Schutz der Tiere und ihrer Lebensräume zu mobilisieren, erarbeitet die Hochschule Osnabrück im Rahmen des Projektes "Vom BienenBündnis zur Bienenstadt Osnabrück" ein langfristiges Informations- und Bildungsangebot zum Thema Honig- und Wildbienen. Durchgeführt wird das Projekt in Verbindung mit dem Osnabrücker BienenBündnis und in Kooperation mit der Stadt Osnabrück, der Landwirtschaftskammer Osnabrück, dem Imkerverein Osnabrück und Umgebung e.V. und dem BUND Osnabrück e.V. Die fachliche Basis des Bildungskonzeptes bildet eine Kartierung von Wildbienenlebensräumen und -arten auf repräsentativen Flächen des Stadtgebietes. Parallel werden die Angebote an Nist-und Trachtflächen in möglichst vielen Stadtteilen kartiert.

 

Blumiger Landkreis Osnabrück

In Eigenregie hat Dr. Kai Behncke 190 Blühwiesen angelegt und mit einander vernetzt. Im so entstandenen Blühwiesenkorridor ist der für den Arterhalt wichtige genetische Austausch von Bestäuberinsekten und anderen bedrohten Tierarten wieder ermöglicht, da einzeln entstandene Trittsteinbiotope verbunden werden.

 

 

Wilde Wiese Wendland

Es gibt schon eine Menge Wilde Wiesen im Wendland – doch nicht genug. Wir wollen weitere Grünflächen für die Artenvielfalt sichern und miteinander zu einem Netz verbinden.
Ein stabiles Netz braucht viele Knoten. In unserer Vorstellung sind Knoten eine Vielfalt an Lebensräumen und deren Lebewesen, die miteinander in Kontakt sind. Je mehr Knoten das Netz hat, desto dichter ist das Netz gewebt und desto stabiler ist es - es trägt.

 

 

Biodiversitätsprojekt "Summendes Rheinland - Landwirte für Ackervielfalt"

Ziel des Projektes "Summendes Rheinland" ist es, die Lebensbedingungen für bestäubende Insekten in der Köln-Aachener Bucht zu verbessern. Im Sinne eines kooperativen Naturschutzes wird Wert darauf gelegt, dass sich die Maßnahmen in die landwirtschaftlichen Betriebsabläufe integrieren lassen und eine Vergütung für den zusätzlichen Aufwand gezahlt wird. Zugleich müssen die blühenden Flächen einen ökologischen Mehrwert für bestäubende Insekten aufweisen; dies wird im Projekt durch wissenschaftliche Untersuchungen überprüft.

 

Rheinwiesen-Farm Monheim

Auf dem Wisengelände werden Naturerfahrungsräume geschaffen, um Kindern Artenvielfalt erlebbar zu machen, außerschulische Lernorte anzubieten und ökologishce Zusammenhänge vermitteln zu können. Der Erhalt der Artenvielfalt Biotopschutz und spezieller Schutz von Sandbienen gehören zu den Zielen der Farm.

 

 

Bienenschutz Stuttgart e.V.

Der Verein setzt sich für den Schutz von Hautflüglern in und um Stuttgart ein. Neben Aktionen (Sensenkurse, Ausgabe von Blumensamen, Info-Veranstaltungen etc.) und der Erfassung der Habitate der Hautflügler im Raum Stuttgart bietet er Beratung zum Umgang mit Hautflüglern an.

 

"Main-Kinzig blüht"

Seit 2015 läuft das Projekt „Main-Kinzig blüht“ unter der Federführung der Unteren Naturschutzbehörde und des Landschaftspflegeverbandes. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die Biodiversität im besiedelten Bereich zu erhöhen und eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten auf öffentlichen und privaten Grünflächen zu erwirken. Im März 2016 wurde zudem am Main-Kinzig-Forum eine große Wildblumenwiese angelegt. Mit der Förderung durch das Land Hessen für die Jahre 2018 und 2019 intensiviert sich die Arbeit im Projekt. So sollen Beschäftigte der Kommunen, insbesondere der Bau- und Betriebshöfe durch Fachleute entsprechend geschult werden. Darüber hinaus sollen Gewerbebetriebe und Privatpersonen motiviert werden, ihre Grünflächen und Gärten ebenfalls vielfältiger und insektenfreundlicher zu gestalten. Zudem finden Vorträge und Exkursionen statt.

 

www.bund-niedersachsen.de/wildbienen

Informationen zum Netzwerk "Wildbienenschutz in Niedersachsen". Der BUND setzt sich bundes- und landesweit mit seinen Projekten und Aktionen für den Schutz der Wildbienen ein. Allein in Niedersachsen leben etwa 360 verschiedene Wildbienenarten, die sich in Aussehen, Lebensweise und Lebensraum unterscheiden. Rund ein Dutzend Projekte mit engem Bezug zu Wildbienen sind durch diverse Kreisgruppen in den letzten Jahren durchgeführt worden.

 

Biotopverbund Elbtal Amt Neuhaus (BENe)

Unter besonderer Berücksichtigung des Blühaspektes gefördert über die Förderrichtlinie Landschaftspflege und Gebietsmanagement aus Mitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union, 2017–2022.

Projektziele und -Inhalte:
Durch besonders insektenfreundliche "Bewirtschaftung" soll dem Rückgang von Blüten besuchenden Insekten wie Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Wespen, Tagfaltern und anderen Insektenarten entgegengewirkt werden. Aufbau und Management eines Netzwerkes, Entwicklung von Projekten und Durchführung von Maßnahmen in den Handlungsfeldern Vernetzungsstrukturen (Gewässer/ Gewässerrandstreifen, Deiche, Wege- und Straßenränder, Obstbaumalleen/ -reihen, Hecken/ Solitärbäume) und Dorfstrukturen/ Sonderstandorte (Streuobstwiesen, Gärten, Öffentliche Wege und Plätze, Magerrasen).
Unter anderem Erarbeitung von Pflege- und Schutzmaßnahmen, Anlage von Gewässerrandstreifen sowie Optimierung der Unterhaltungsmaßnahmen an Deichen, Gewässern und Wegen.

Projektträger: Landkreis Lüneburg

Kooperationspartner:
Bauernverband Nordostniedersachsen e.V. als Vertreter der landwirtschaftlichen Flächeneigentümer (BVNON), Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue (BRV), Gemeinde Amt Neuhaus, einschl. Archezentrum, Stadt Bleckede, Lokale Aktionsgruppe Leader Elbtalaue, Neuhauser Deich- und Unterhaltungsverband (NDUV), Imkerverein Neuhaus und Umgebung e.V., Förderverein der Arche- Region Flusslandschaft Elbe e.V., Stork Foundation Preten, Konau 11-Natur e.V., NABU Kreisgruppe Lüneburg.

Lage:
Das Projektgebiet liegt im Bereich der Gemeinde Amt Neuhaus sowie dem rechtselbischen Ortsteil der Stadt Bleckede, Bleckede-Wendischthun, im Landkreis Lüneburg, im Großschutzgebiet des Biosphärenreservats "Niedersächsische Elbtalaue".

 

Blühende Wegränder und Feldsäume im Göttinger Land

LEADER-Projekt über eine Laufzeit von drei Jahren (Beginn 2017) als Teil des regionalen Entwicklungskonzeptes "Göttinger Land"

Projektziele und -Inhalte:
Sensibilisierungskampagne mit dem Ziel, über die ökologische Bedeutung von Wegränder und ihre optimale Pflege aufzuklären. Zielgruppe sind Landwirte, und verantwortliche Feldmarksinteressentenschaften bzw. Städte und Gemeinden als Eigentümer der Wege.
Informationsveranstaltungen, Vor-Ort-Beratungen, modellhafte Erprobung von Pflegemaßnahmen in Kooperation mit Vor-Ort-Partnern, Entwicklung von Verwertungskonzepten.

Projektträger: Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V.
Lage: Landkreis Göttingen (Altkreis)

 

Vielfalt erleben, Vielfalt schaffen! Programm "Mehr Natur in der Stadt" - Ein Programm zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in Hannover

Projektziele und –inhalte:
Die biologische Vielfalt (Biodiversität) zu verbessern und durch nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu sichern ist notwendig für die Erhaltung der Werte unserer gesamten natürlichen Umwelt. Sie ist außerdem Grundvoraussetzung für eine hohe Lebensqualität in der Stadt und dient dazu, das Wohn- und Arbeitsumfeld der Menschen in Hannover noch lebenswerter zu gestalten.

  • Schutzmaßnahmen und Hilfsprogrammen für einzelne Tier- und Pflanzenarten,
  • der Erhalt der genetischen Vielfalt (Beispiel Regiosaatgut) und
  • die Förderung und Erhaltung der Lebensraumvielfalt durch umfassende Bewirtschaftungs- und Entwicklungskonzepte für die grünen Freiräume in der Stadt.

"Nachhaltige Nutzung" und "Mehr Wildnis wagen" sind dabei Leitgedanken, sei es bei der Pflege von innerstädtischen Grünflächen oder bei der Pflege und Entwicklung von Landschaftsräumen.

  • Hannover hat 2011 den Titel "Bundeshauptstadt der Biodiversität" erhalten.
  • Die Maßnahmenprogramme zur Entwicklung der Landschaftsräume, zur Landwirtschaft, zu den Stillgewässern und zur Renaturierung der Fließgewässer sorgen in Verbindung mit den Schutzgebieten für eine nachhaltige Nutzung der Natur und den langfristigen Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
  • Das Landwirtschaftsprogramm Hannover beschreibt Ziele und Handlungsansätze zur Unterstützung der umweltfreundlichen ökologischen Landwirtschaft einschließlich der Förderung der regionalen Vermarktung als ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
  • In den nach strengen ökologischen Richtlinien bewirtschafteten und zertifizierten Waldflächen werden die Erholungs- und Naturschutzfunktionen erhalten. Das Forstbetriebswerk ist der „Masterplan“ zur Bewirtschaftung der städtischen Wälder.

 

"Bienenstadt Braunschweig"

Die Stadt Braunschweig und das Julius Kühn-Institut (JKI) starten das Vorreiterprojekt "Bienenstadt Braunschweig", bei dem über 16 Hektar im gesamten Stadtgebiet wildbienengerecht umgestaltet werden. Das JKI-Institut für Bienenschutz begleitet die Maßnahmen wissenschaftlich. Das Projekt wird aus Mitteln des Niedersächsischen Umweltministeriums sowie des Bundesumweltministeriums umgesetzt. Insgesamt wurden etwa 4,6 Millionen Euro Fördermittel von der Stadt eingeworben. Die Stadt steuert Eigenmittel in Höhe von 1,2 Mio. bei.

Auf dem Weg Braunschweigs zur "Bienenstadt" sollen auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmetern artenreiche Wiesen entstehen. Das entspricht einer Größe von rund 14 üblichen Fußballfeldern. Auf ca. 30.000 Quadratmetern sind mehrjährige Blühstreifen, sowie artenreiche Staudenpflanzungen geplant. Weiterhin vorgesehen sind sechs Streuobstwiesen und die Pflanzung von 500 Kopfweiden sowie 650 weiterer Bäume als Klimaschutzmaßnahmen. Das Geld aus dem Förderbescheid des Bundesumweltministeriums „Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün“ soll mehrfach nützlich sein. Denn die Begrünung von 7.000 Quadratmetern Dachfläche und 7.500 Quadratmetern Fassaden städtischer Gebäude soll nicht nur das Stadtklima verbessern, sondern gleichzeitig den Bedürfnissen der Wildbienen Rechnung tragen.

Schulinsektenhaus

Um flächendeckend und langfristig Daten über Bestäuber wie Wildbienen und weitere Insekten zu sammeln, kooperieren SchülerInnen des UWC Robert Bosch College mit ForscherInnen der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Jeweils zwei kleine Insektenhäuser (Nisthilfen) wurden an Schulen in ganz Deutschland verschickt. Nach der Sommersaison wird eine der Nisthilfen an unsere Forschergruppe, bestehend aus WissenschaftlerInnen und SchülerInnen, zurückgesendet. Dann werden die Art und Anzahl der vorkommenden Insekten für jeden Schulstandort analysiert. So können beispielsweise die Ausbreitung neuer Arten, Nahrungsgewohneiten und  Verbreitungsgrenzen erfasst werden. Werden diese Beobachtungen über einen langen Zeitraum durchgeführt, können Populationstrends erfasst werden und ein Beitrag dazu geleistet werden, die Ursachen des Insektenrückgangs zu identifizieren.

Wildbienenschutz-Projekt URBANBEES in Frankreich

The main goal of the LIFE programme + Biodiversity URBANBEES (2010-2014) is the circulation of a guide of land management all over Europe, validated during the course of the programme, aimed at encouraging the maintenance and the increase of diversity of wild bees in urban and peri-urban environments. This guide of land management, written with cities and their inhabitants in mind, will offer ideas on how to ensure the presence of wild bees, and other insect pollinators, as well as gardening tips to help them thrive. Different sites in the Greater Lyon area, have been, therefore, built specifically to provide food and nesting for wild bees. Constant follow up of these sites allow us to observe and study the behaviour of certain bee populations. With this added knowledge we can better manage the resources that bees need. Of course, politicians, the general public and school children, need to be aware of this programme, but green space management professionals need biodiversity-centred training as well.

 

Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
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Tel.: +49 30 394064-310
 

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