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Schaugärten

Worum geht's?

Wildbienen-Schaugarten in Berlin
Wildbienen-Schaugarten in Berlin

Indem wir Gärten bienenfreundlich umgestalten und neue Bienengärten schaffen, gehen wir mit gutem Beispiel voran. Hier bieten wir Wildbienen und anderen Bestäubern ein Zuhause. In unseren Schaugärten finden Besucher*innen vielfältige Anregungen und Hilfestellung dabei, den eigenen Garten, den Balkon, die Terrasse oder das Fensterbrett bienenfreundlich zu gestalten.

Wann und wo?

Unsere Schaugärten befinden sich in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg. Erfahren Sie hier Details:

Wildbienen-Schaugarten Berlin-Treptow

Anlage eines Wildbienen-Schaugartens im Gartenzentrum des Verbandes der Gartenfreunde Berlin-Treptow

Akteure pflanzen

Der im Frühjahr 2015 in Kooperation mit dem Verband der Gartenfreunde Treptow neu angelegte Wildbienen-Schaugarten in Berlin-Treptow ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man mit einem begrenzten finanziellen Budget aus einer Brachfläche einen Garten schaffen und gestalten kann, der im Bereich des Kleingartenwesens alle Interessierten und Fachberater über ökologische Prozesse wie Bestäubungsleistungen von Wild- und Honigbienen und deren Lebensraumbedürfnisse informiert, stimuliert und mobilisiert.

Der Wildbienen-Schaugarten stellt somit ein Demonstrations-, Inspirations- und Lernobjekt dar. Trotz der zeitlichen und finanziellen Herausforderung war es mit viel Elan und Freude möglich, gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus den Kleingartenvereinen diesen Garten völlig neu zu entwickeln.

Mit den Wildbienen als Gartenbotschafterinnen soll unser neuer Schaugarten die Grundsätze bienenfreundlichen (und damit automatisch ökologischen und nachhaltigen) Gärtnerns vor allem im Bereich des Kleingartenwesens befördern. Er soll einen Betrag dazu leisten, die besondere Bedeutung der Bestäuberinsekten herauszustellen.

Akteure pflanzen

Anhand des anschaulichen und vielfältigen Themas "Bienenvielfalt und Blütenvielfalt" führt der Wildbienen-Schaugarten dem Besucher und der Besucherin die zentrale Bedeutung der Biodiversität vor Augen. Die 560 in Deutschland lebenden Wildbienenarten bieten zahlreiche unterschiedliche Anpassungen und Lebensweisen, die geeignet sind, die Faszination für die Natur und damit auch den Respekt vor der heimischen Biodiversität zu erkennen und zu befördern. Gerade im Kleingartenwesen, wo noch recht viele Nutzpflanzen angebaut werden, wird das Ansiedeln von Bienen u.a. durch den höheren Ertrag an Früchten und Gemüse deutlich spürbar.

Staudenpflanzung

Auf den Einsatz künstlich-synthetischer Dünger und Pestizide wird ganzjährig verzichtet. Unerwünschte Pflanzen in den Beeten und auf den Wegen werden mechanisch entfernt. Durch die Verwendung robuster, heimischer Pflanzensorten schaffen wir einen vorbeugenden Pflanzenschutz, der den Pflegeaufwand reduziert. Es muss nur in den ersten zwei Jahren gewässert werden, danach kaum mehr. Die Gärtner sollen lernen, dass passende Pflanzen zur passenden Erde wenige Eingriffe der Menschen brauchen, um zu gedeihen.

Trockenmauerbau

Der Wildbienen-Schaugarten ist ein 500 Quadratmeter großer Teil eines neu geschaffenen Gartenzentrums der Gartenfreunde Treptow e.V, in dem ca. 25 Vereine der Gartenfreunde zuhause sind. Hier lernen und lehren Fachberater, werden Fachseminare abgehalten und die örtliche Bevölkerung begrüßt. Im Seminargebäude auf dem Grundstück werden von uns Seminare zum bienenfreundlichen Gärtnern angeboten. Auch Aktionen und Führungen finden statt. Der Wildbienen-Schaugarten wurde am Samstag, 20. Juni 2015, feierlich eingeweiht.

Einlass Schaugarten

Die Gestaltung und Umsetzung des Wildbienen-Schaugartens mit seine vielen Highlights war nur durch die finanzielle Förderung der Vattenfall Umweltstiftung (Personal- und Sachmittel) und der Veolia Stiftung (Sachmittel) möglich. Dafür sei vielmals gedankt!

Der Wildbienen-Schaugarten wurde unter die besten 22 von insgesamt 58 eingereichten Projekten gewählt und für den European Award for Ecological Gardening 2015 nominiert!

Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Wildbienen-Schaugarten

Wildbienen-Schaugarten Frankfurt am Main

Der Wildbienen-Schaugarten auf dem Gelände des Landesverbands Hessen der Kleingärtner e.V.

Von April 2015 bis Juni 2016 gestaltete die Stiftung für Mensch und Umwelt (damaliger Träger von Frankfurt summt!) in Kooperation mit dem Landesverband Hessen der Kleingärtner e.V. dessen Vereinsgarten in Frankfurt nach und nach zu einem wildbienenfreundlichen Garten um. Ziel der Maßnahme ist es, einen Ort zu schaffen, an dem unterschiedliche Menschen mit Lust am Gärtnern anschaulich dargestellt bekommen, welche Pflanzen und Strukturen wir in unsere Gärten integrieren können, damit die bedrohten Bestäuberinsekten, vor allem Wildbienen, ausreichend Futter und Nistmöglichkeiten vorfinden. "Wir möchten unterschiedlichen Arten wie Seiden-, Hosen-, Masken- und Mauerbienen ihre spezifischen Nahrungspflanzen anbieten. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass zahlreiche Bienenarten nicht überlebensfähig sind, wenn bestimmte Pflanzen fehlen", so die beiden Initiatoren Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen wurde gegraben, gesät und gepflanzt, denn auch Pflanzaktionen befördern die Identifiaktion der Gartenfreunde mit dem neuen Schaugarten.

Im Lehrsaal des Hessischen Landesverbandes, der sich direkt neben dem Schaugarten befindet, veranstalten die Kooperationspartner gemeinsam Seminare zum bienenfreundlichen Gärtnern, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. So nahmen an den drei zwischen August und November 2015 durchgeführten Gartenseminaren Klein- und Privatgärtner sowie Gartenfachberater teil.

Die Umgestaltung des Schaugartens und die Seminarreihe "Bienenfreundlich Gärtnern" werden finanziell unterstützt durch Fraport. Hierfür bedanken wir uns herzlich!

Unter großer Beteiligung von etwa 150 Gartenfreunden wurde der Schaugarten am Sonntag, 5. Juni 2016, der Öffentlichkeit übergeben. Mehr dazu finden Sie hier.

 

Angelegte Strukturen und Beete:

Totholzhaufen

Vor allem in größeren Gärten lässt sich an geeigneten Stellen Holz zu Reisig- oder Totholzhaufen aufschichten. Auch Laub, Wurzeln oder Aststücke können mit verwertet werden. Und selbst in kleinen Gärten gibt es die Möglichkeit, unter Sträuchern einen Totholzhaufen anzulegen. Ein Totholzhaufen bietet Lebensraum und Unterschlupf für viele Insekten- und Spinnenarten, Reptilien, Amphibien, Vögel und Kleinsäuger. Die Tiere finden im Totholzhaufen Entwicklungs-, Überwinterungs- und Nistmöglichkeiten sowie Rückzugsgebiete. Einige Wildbienenarten legen ihre Eier zwischen Frühjahr und Sommer in vorhandene oder selbst gebohrte Löcher in holzigen Strukturen oder in Stängel.

Lesesteinhaufen

Ein Lesesteinhaufen bietet wie eine Trockenmauer Versteckmöglichkeiten, Sonnenplatz und Winterquartier für viele Tiere, darunter Eidechsen, Schlangen, Lurche, Ameisen, Bienen und Grabwespen. Auch für wärme- und trockenheitsliebende Pflanzen ist sie ein günstiger Standort. Die Errichtung eines Steinhaufens ist wesentlich einfacher als der Bau einer Trockensteinmauer. Er sollte in sonniger Lage platziert und möglichst windgeschützt sein.

Frühjahrsblüher

Frühjahrsblüher sind besonders wichtig für Bienen, weil sie zu Beginn der Vegetationsperiode das Nahrungsangebot für die Bestäuber erweitern. Sie wurden an unterschiedlichen Orten im Garten gesetzt. Pflanzzeit für Frühjahrsblüher ist der Herbst. Es ist darauf zu achten, die Zwiebeln von Zwiebelgewächsen ausreichend tief zu pflanzen, mindestens die doppelte Zwiebelgröße. Geeignet für Bienen sind z.B. Krokusse (Crocus), Winterlinge (Eranthis), Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Traubenhyazinthen (Muscari), nicht jedoch die Zuchtformen von Tulpen. Ebenso im Herbst pflanzt man Lerchensporn (Corydalis) und Scharbockskraut (Ficaria verna, Syn.: Ranunculus ficaria L.), dies sind keine Zwiebelgewächse.

Blüh-Gehölze

Als Sichtschutz zu den Nachbarn wurden im Winter Gehölze gepflanzt. Hecken im Garten müssen nicht gleichmäßig grün und akkurat geschnitten sein. Wenn Sie verschiedene Blühsträucher kombinieren, erhalten Sie eine Hecke, die zu jeder Jahreszeit anders aussieht, Bienen durchgängig Futter gibt und andere Tiere im Herbst mit Früchten versorgt. Selbst Weißdorn (Crataegus) lässt sich zu einer kompakten Hecke stutzen, nur Mut!

Wildrosenbeete

Die neu angelegten Wildrosenbeete an der Südseite des Hauses und am Rand des Parkplatzes geben einen Eindruck von der Vielzahl und Schönheit ungefüllter heimischer Wildrosenarten. So schön die ebenfalls im Garten vorhandenen gefüllten Zuchtrosenarten sind, so wenig bieten sie Insekten Nektar oder Pollen. Viele davon wurden im repräsentativen Vorderbeet durch Zuchtrosen mit offenen Blüten ersetzt.
Gepflanzte Arten: Dornige Hauhechel (Ononis spinosa), Dunwich-Rose (Rosa pimpinellifolia „Dunwich Rose“), Blassrote Kriech-Rose (Rosa x polliniana), Kriechende Essig-Hunds-Rose (Rosa x aunieri), Samt-Rose (Rosa sherardii), Apfel-Rose (Rosa villosa)

Schmetterlingsblütler

In einer bislang wenig beachteten Ecke mit kurzgeschorenem Rasen ziehen nun insbesondere verschiedenen Ginster- und Kleearten die Blicke auf sich. Alle hier zu sehenden Pflanzen gehören den Schmetterlingsblütlern an, die mit zu den wichtigsten Nahrungspflanzen für Wildbienen gehören.  
Gepflanzte Arten: Rauhaariger Backenklee (Dorycnium hirsutum), Färberginster (Genista trinctori), Purpurginster (Cytisus purpureus), Strauch-Kronwicke (Coronilla emerus), Zwerg-Kopfginster (Cytisus supinus), Deutscher Backenklee (Dorycnium germanicum)

Bunte Sommerstauden

Unter dem Walnussbaum und neben der Terrasse wurden im August 2015 insgesamt 20 Arten von sommerblühenden Stauden gepflanzt. Ochsenzunge (Anchusa officinalis), Moschus-Malve (Malva moschata), Margerite (Leucanthemum ircutianum), Natternkopf (Echium vulgare), Färberkamille (Anthemis tinctoria), Zwerg-Liguster (Ligustrum vulgare ‚Lodense‘), Himmelsleiter (Polemonium caruleum), Nessel-Glockenblume (Campanula trachelium), Braunelle (Prunella vulgaris), Quendel (Thymus pulegioides), Heilziest (Betonia officinalis), Wiesen-Salbei (Salvia pratensis), Zick-Zack-Klee (Trifolium medium), Schafgarbe (Achillea millefolium), Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum), Büschel-Glockenblume (Campanula glomerata), Dost (Origanum vulgare), Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora), Rote Lichtnelke (Silene dioica) und Aufrechter Ehrenpreis (Veronica teucrium) versprechen ein farbenfrohes Sommerbeet.

Duftbeet

Dieser kleine Hügel war mit Katzenminze (Nepeta cataria) und Lavendel (Lavandula angustifolia) bepflanzt. Ab sofort beherbergt dieses Beet auch Frühjahrsblüher wie Krokusse (Crocus), Weinberg-Tulpen (Tulipa sylvestris) und Narzissen (Narcissus) sowie zwei bis drei Gehölze. Hinzu kamen auch verschiedene Ginsterarten (Genista).

Blumenwiese

Die bestehende Blumenwiese war nach 13 Jahren von Gräsern dominiert. Deshalb wurde im Frühjahr Klappertopf (Rhinanthus) eingesät, ein Grasschmarotzer. Er saugt Nährstoffe aus den Wurzeln der Gräser und lässt diese absterben. Außerdem wurde die Wiese mit Kräutern ergänzt. Mahdtermine: Juni und September.

Wildblumen im Topf

Wildblumen müssen nicht unbedingt im Boden angepflanzt werden. Sie können auch in Blumentöpfen gedeien. Für die Terrasse wurden unterschiedliche Topftypen (alle winterhart) ausgewählt. Zum Teil stehen sie, zum Teil hängen sie am speziellen Geländer. Als trockenheitsverträgliche Arten wurden z.B. Goldgarbe (Achillea filipendulina) und Färberkamille (Anthemis tinctoria) gepflanzt.

ETV Kiju Garten Hamburg-Lokstedt

Der ETV Kiju Garten

Der ETV KiJu Garten ist ein Garten für Kinder und Jugendliche, die überwiegend nachmittags von Mitarbeitern des Eimbüttler Turnvereins übernommen werden. Der Garten misst eine Größe von etwa 520 Quadratmetern. Er liegt an einem schönen städtischen Grünzug an der Döhrnstraße in Hamburg-Lokstedt (Bezirk Eimsbüttel). Die Idee der Initiatoren ist es, mit dem KiJu-Garten etwas Neuartiges zu schaffen: Erfahrungsräume, Nachmittagsbetreuung, Aha-Erlebnisse.

Die ETV Kinder- und Jugendförderung gGmbH (ETV KiJu) gewährleistet eine Nachmittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Döhrnstraße. Als gemeinnütziges Tochterunternehmen des Eimsbütteler Turnverbands e.V. (ETV) befördert die ETV KiJu das Konzept „Bewegte Schule“ und eine möglichst ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die Nachmittagsangebote und Ferienprogramme ermöglichen auch weiterführende Schulen bis Klassenstufe 8 mitzumachen. Ziel ist es, den Kindern Bewegungs- und Erfahrungswelten außerhalb schulischer Lernorte zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt dabei liegt auf der naturpädagogischen Arbeit im eigenen ETV KiJu Garten.

Die ETV Kinder- und Jugendförderung gGmbH (ETV KiJu) gewährleistet eine Nachmittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Döhrnstraße. Als gemeinnütziges Tochterunternehmen des Eimsbütteler Turnverbands e.V. (ETV) befördert die ETV KiJu das Konzept „Bewegte Schule“ und eine möglichst ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die Nachmittagsangebote und Ferienprogramme ermöglichen auch weiterführende Schulen bis Klassenstufe 8 mitzumachen. Ziel ist es, den Kindern Bewegungs- und Erfahrungswelten außerhalb schulischer Lernorte zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt dabei liegt auf der naturpädagogischen Arbeit im eigenen ETV KiJu Garten.

Foto Lokstedt

Als Projektpartner engagieren sich die Gartenbotschaft (Frau Hilia Marija Höpker, Herr John Langley), der Gartenbauverein Döhrnkamp e. V. (Herr Marco Kammer), der Landesverband der Gartenfreunde Hamburg e.V. (Herr Roger Gloszat, Herr Dirk Sielmann) und die Abteilung Stadtgrün des Bezirksamtes Eimsbüttel (Herr Carsten Sempf). Die Stiftung für Mensch und Umwelt, Initiative Hamburg summt!, hat insbesondere den Staudenbepflanzungsplan nach Maßgabe der Wildbienen-Freundlichkeit durchgeführt. Hierfür erhielten die Initiative Hamburg summt! Gelder von der Sparda Bank Hamburg bzw. „aus dem Reinertrag des Gewinnsparens gegenüber dem Gewinnsparvereins e.V., Köln und dem Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz.

Zusammensetzung des gepflanzten Blumen- und Kräuterrasens.
Diese speziell für Norddeutschland zusammengestellte Mischung
ist bei Rieger-Hofmann erhältlich

Botanischer Sondergarten Wandsbek Hamburg

Wildbienen-Ecke im Botanischen Sondergarten Wandsbek Hamburg

Seit dem Sommer 2015 können Besucherinnen und Besucher des Botanischen Sondergartens Wandsbek in Hamburg einen ganz besonderen Bereich besichtigen. Zusammen mit dem Leiter des Botanischen Gartens Helge Masch gestaltete die Stiftung für Mensch und Umwelt im Rahmen der Initiative „Hamburg summt!“ einen Gartenbereich neu. Dieser wurde extra für Wildbienen und andere Insekten geschaffen.

Sandlinse im Botanischen Sondergarten Wandsbek, Hamburg
Sandlinse in der Wildbienen-Ecke © Hilia Höpker

Interessierte Gartenbesucherinnen und -besucher können dort neben den zahlreichen bienenfreundlichen Pflanzen auch eine große, aus Holz und Schilfhalmen gebaute Wildbienennisthilfe sowie ein eigens geschaffenes Sandarium bestaunen. Ein ursprünglich für eine Palme genutzter Pflanzkübel wurde bis zum Rand in den Erdboden eingegraben. Dieses Behältnis wurde dann bis zur Oberkante mit lehmigem Sand aufgefüllt. Die Wände des Kübels verhindern, dass Pflanzen von außen in die Sandfläche hineinwachsen können.

Rotbeinige Furchenbiene, Halictus rubicundus
Die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) mag sandige Böden. © Hans-Jürgen Sessner

Bodennistende Wildbienenarten haben nun die Möglichkeit, „ungestört“ in den Sandboden ihre Löcher zu graben. Diese Gänge sind je nach Bienenart bis zu 60 Zentimeter tief. Die Wildbienen legen ans Ende der Gänge ihre Eier und sichern so die eigene Nachkommenschaft. Mit dem Refugium für Wildbienen und anderen Insekten zeigt der Botanische Sondergarten Wandsbek seinen Besucherinnen und Besuchern wie einfach es ist, wirkungsvoll Bestäuberinsekten zu helfen. Farbig angelegte Info- und Schautafeln unterstützen das Thema.

Einweihung der Wildbienen-Ecke im Botanischen Sondergarten Wandsbek, Hamburg
Einweihung der Wildbienen-Ecke © Hilia Höpker

Die Einweihung des Wildbienenschaugartens im Botanischen Sondergarten Wandsbek fand am 4. Juni 2015 statt. Den Feierlichkeiten wohnte der Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff bei. Auch Cornelis Hemmer von der Initiative „Hamburg summt!“ und Helge Masch, Leiter des Botanischen Sondergartens Wandsbek, sprachen zur Eröffnung.

Hier geht's zur Pressemitteilung.

Öffnungszeiten

Wildbienen-Schaugarten Berlin-Treptow

Der Schaugarten ist montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Besucher*innen melden sich bitte kurz vorher an, gerne per Telefon unter +49 30 5301-4941 oder per E-Mail an mail[at]gartenfreunde-treptow.de.
 
Kleine Führungen durch den Schaugarten sind ebenfalls möglich, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Bitte melden Sie sich dazu bei:
 
Marianne Lach-Diehl
Mobil: +49 160 7628614
E-Mail: lach-diehl[at]gartenfreunde-treptow.de
 
oder
 
Matthias Schüller
E-Mail: schueller[at]stiftung-mensch-umwelt.de

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Wildbienen-Schaugarten Frankfurt am Main

Ein Besuch des Schaugartens ist normalerweise montags bis donnerstags von 9 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 9 bis 14:30 Uhr möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Um sicherzugehen, dass der Schaugarten offen ist, empfiehlt sich ein kurzer Anruf vorher unter 069-5482552.
 
E-Mail: info[at]kleingarten-hessen.de

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ETV KiJu Garten Hamburg-Lokstedt

Der Garten ist für die Öffentlichkeit nach vorheriger Anmeldung zugänglich. Der Termin wird individuell mit Ihnen abgestimmt. Bitte kontaktieren Sie dazu:

Philipp Volotas
Telefon: +49 40 54808606
E-Mail: pvolotas[at]etv-hamburg.de

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Botanischer Sondergarten Wandsbek Hamburg

Der Botanische Sondergarten ist ganzjährig montags bis donnerstags von 7 bis 15 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr geöffnet. An Feiertagen ist er geschlossen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Das nehmen Sie aus der Veranstaltung mit

Nachdem Sie einen unserer Wildbienen-Schaugärten besucht haben, wissen Sie, welche heimischen Pflanzen und Gartenstrukturen Wildbienen einen geeigneten Lebensraum bieten.

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Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin
Tel.: +49 30 394064-310

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