Naturgarten

Pflanzlisten und Leitfäden

Über diese Pflanzen freuen sich (Wild-)Bienen & Co.

Wildrosen- und Wildsträucherhecke
wildrosenbusch

Nicht nur Insekten, sondern auch viele Vögel profitieren von einer Wildrosen- und Wildsträucherhecke!

Hecken im Garten müssen nicht gleichmäßig grün und akkurat geschnitten sein. Wenn Sie verschiedene Blühsträucher kombinieren, erhalten Sie eine Hecke, die zu jeder Jahreszeit anders aussieht, Bienen durchgängig Futter gibt und andere Tiere im Herbst mit Früchten versorgt. So könnte Ihre Pflanzenauswahl aussehen:

  • Die Felsenbirne bringt von April bis Mai weiße Blüten und trägt im Sommer süße, essbare Früchte. Im Herbst schmückt sie Ihren Garten mit einer schönen Laubfärbung.
  • Ein Sommerblüher ist die Hundsrose. Im Juni und Juli können Sie sich an den rosa Blüten, später im Jahr an den orangefarbenen Früchten erfreuen, die Sie als Hagebutten verzehren können.
  • Der Gewöhnliche Liguster blüht im Juni weiß und ist bei Bienen und Schmetterlingen sehr beliebt. Seine Früchte werden gerne von Vögeln verzehrt, sind für Menschen aber giftig.
  • Die Kornelkirsche blüht bei milden Temperaturen bereits im Februar, sonst im zeitigen Frühling. Sie hat zart gelbe, duftende Blüten und essbare Früchte.
  • Weitere geeignete Arten für eine naturnahe Hecke sind auch Berberitze, Weißdorn, Wolliger Schnellball, Eberesche und Wald-Geißblatt.

Es gibt ein paar Dinge, die Sie bei der Planung und Pflanzung einer blühenden Hecke beachten sollten:

  • Berücksichtigen Sie die Wuchshöhe und -form der einzelnen Blühsträucher. Pflanzen Sie wenn möglich niedriger wachsende Sorten neben höhere Sträucher.
  • Planen Sie ausreichenden Abstand zu Grundstücksgrenzen ein, da die Hecke sonst schnell auf andere Grundstücke ragen kann.
  • Die Hecke wird dichter, wenn Sie die Sträucher etwas versetzt pflanzen.


Literaturtipp:
Reinhard Witt: Naturnahe Rosen. Band 1 u. 2. Verlag Naturgarten, Ottenhofen

Warum sind eigentlich heimische Pflanzen so wichtig?

Porträt Cornelis Hemmer
Cornelis Hemmer © Adam Naparty

Weil sie mehr Tiere ernähren als exotische Pflanzen. Mehr dazu hier!
Hören Sie Cornelis Hemmer im Interview, was er zu der Bedeutung von heimischen Pflanzen in Gärten sagt.

Leitfäden

Anlage und Pflege naturnaher Grünflächen - eine Broschüre vom Landkreis Ostallgäu

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