Parasiten

Meist hoch spezialisierte Lebewesen, die sich in den Organismus eines größeren Tieres bzw. Wirtes einnisten und sich von dessen unterschiedlichen Körperflüssigkeiten ernähren. Aus Eigennutz vermeiden sie jedoch meist schwere Schädigungen ihres Wirtes. Denn stirbt der Wirt, stirbt auch der Parasit. Dieses speziell austarierte Verhältnis zwischen Parasit und Wirt pendelte sich über die Jahrtausende ein. Bringt der Mensch jedoch durch seinen weltweiten Handel fremde Parasiten in eingespielte Lebensgemeinschaften ein oder überträgt er sie direkt auf seine Nutztiere, haben diese keine Chance, sich so schnell auf die neuen Schmarotzer einzustellen.
Im Falle der Bienen unterscheidet man zwischen Echten Parasiten (z.B. Varroa-Milbe, Fadenwürmer, Fächerflügler), Parasitoiden oder Raubparasiten, die ihren Wirt letztlich töten (z.B. Schlupfwespen, Raupenfliegen), Brutparasiten (z.B. Kuckucksbienen, Keulenwespen, Schmalbauchwespen) und Sozialparasiten (z.B. Schmarotzerhummel).

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