Bienentanz

Mithilfe von Tänzen auf den Waben teilen sich Bienen mit, wo sich  ergiebige Futterquellen befinden. Es können zwei Arten von Tänzen unterschieden werden:
Der Rundtanz verweist auf Futterquellen, die sich in der Nähe befinden, also nicht weiter als 100 Meter vom Bienenstock entfernt. Die Biene läuft im Kreis auf der Wabe, immer abwechselnd rechts und links herum. Je mehr Nahrung es zu finden gibt, desto ausdrucksvoller und temperamentvoller ist der Tanz.
Der Schwänzeltanz wird getanzt, wenn sich die Futterquelle weiter weg befindet, also mehr als 100 Meter vom Bienenstock entfernt. Die Biene, die ihre Kolleginnen über eine Futterquelle informieren will, tanzt dabei in Halbkreisen. Auf der geraden Strecke, das heißt auf der Strecke, die die beiden Halbkreise miteinander verbindet, lässt sie ihren Hinterleib rasch hin und her zucken. Je weiter die Nahrung entfernt ist, desto langsamer wird getanzt. Die Tanzrichtungen geben die Lage der Nahrungsquelle in Relation zur Sonne an.
Man muss sich allerdings vor Augen führen, dass die Bienen diesen Tanz in erster Linie durch Vibrationen der Waben wahrnehmen. Sie tasten die tanzende Biene während des Tanzes ab. Warum? Im Stock ist es dunkel. Mit ihren Facettenaugen sehen sie hier nicht viel. Aber sie erkennen den Blütenduft, der an der tanzenden Biene haftet und spüren ihre Bewegungen.

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