Pestizide

Von den lateinischen Worten pestis (Geißel, Seuche) und caedere (töten): Bezeichnung für chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten oder deren Verbreitung eindämmen. Sie werden in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt, können aber für Bienen tödlich sein. Pestizide können bei Bienen zu Missbildungen, Orientierungsstörungen und Beeinträchtigungen des Lernverhaltens führen. Insbesondere sogenannte Neonicotinoide (Nervengift) gelten als Mitverursacher des Bienensterbens der letzten Jahre. Sie stören das Navigationsverhalten der Honigbienen. Problematisch ist besonders, dass diese Wirkstoffe durch den Wind auch auf umliegende Gebiete verweht werden.

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