Hummel

Wissenschaftlicher Name: Bombus. Wildbienenart mit sozialer Lebensweise. In einem Hummel-Staat leben bis zu 600 Tiere. Wie bei den Honigbienen gibt es eine Königin, Drohnen und Arbeiterinnen. Im Gegensatz zur Honigbiene überwintert aber nicht der Staat als solches, sondern nur die Jungkönigin, die im Frühjahr ein neuen Staat gründet.
Sie muss dazu zu allererst ein Nest bauen und für neue Brut sorgen. Sie wurde im Vorjahr von einem Drohn begattet und trägt die Samen in einer Samentasche. Sie kann also im Frühling direkt mit der Eiablage beginnen. Am Anfang ist sie also allein unterwegs und muss alle Arbeiten selbst verrichten: Die Nestgründung, das Futtersammeln und die Versorgung der ersten Brut. Schlüpfen ihre Töchter, beginnt die eigentliche soziale Phase: Die Töchter helfen als sogenannten Arbeiterinnen mit, die Brut zu versorgen, fliegen aus und sammeln Nektar und Pollen. Die alte Königin stirbt im Herbst. Damit es mit den Hummeln weiter geht, sorgt sie dafür, dass vorher eine Jungkönigin und einige Männchen schlüpfen. Es kommt zur Paarung, und nachdem die Jungkönigin überwintert hat, gründet sie im Frühjahr ein neues Volk.

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