Allgemeines

Die mit Abstand artenreichsten Insektengruppen sind: Hautflügler, Zweiflügler, Käfer und Schmetterlinge

Unter "Biologischer Vielfalt" oder "Biodiversität" versteht man die Vielfalt der Ökosysteme und der Arten sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten. Die biologische Vielfalt ist weltweit in dramatischem Ausmaß rückläufig. Als wichtigste Ursachen für den Verlust der Biodiversität gelten die Veränderungen in der Landnutzung (vor allem die Abholzung von Wäldern und die Umgestaltung natürlicher Ökosysteme zu landwirtschaftlich oder baulich genutzten Flächen), Klimaveränderungen, die Stickstoffbelastung von Gewässern (Einträge über Kunstdünger, Fäkalien und Autoabgase) und die Ausbreitung von nicht einheimischen Arten. Die Vielfalt der Arten im Tierreich setzt sich in Deutschland (insgesamt 47.700 Arten) zu mehr als 70% aus Insekten zusammen. Für eine weitere Differenzierung der Artzusammensetzung beachten Sie nebenstehende Grafik.

Deutschland summt!  und die Trägerin der Initiative, die Stiftung für Mensch und Umwelt, setzen sich vor allem für den Schutz und die Verbesserung der Ökosysteme ein, um so einen Beitrag zur Erhaltung der Bienenarten und der von ihnen bestäubten Pflanzen zu leisten. Die verschiedenen Wildbienenarten sind nämlich auf unterschiedliche Lebensräume angewiesen und tragen mit ihrer Bestäubungsleistung gleichzeitig zum Erhalt dieser Lebensräume mit ihren spezifischen Pflanzengemeinschaften bei.

Daniela Schadt über die Bedeutung biologischer Vielfalt

Bei der Prämierung von  Deutschland summt! durch die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" am 26. März 2014 in Hamburg hielt unsere damalige Schirmherrin Daniela Schadt ein Grußwort, in dem sie auch die Bedeutung biologischer Vielfalt betonte.

Bienen und andere Bestäuberinsekten haben vermutlich eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Vielfalt der Blütenpflanzen gespielt. Vor rund 120 Millionen Jahren entwickelten sich in einem Prozess der wechselseitigen Anpassung (Koevolution) sowohl die Bienen als auch die zu bestäubenden Blütenpflanzen mit ihrer großen Vielfalt an Blütenformen und -farben sowie Blütezeit. Wie bei vielen anderen Insekten auch, gibt es daher unter den Wildbienenarten einige, die sich bei der Aufnahme von Pflanzenpollen und Nektar auf ganz bestimmte Pflanzenfamilien spezialisiert haben. Diese Art der Futter-Spezialisierung nennt man Oligolektie. Sind die Wildbienen noch stärker spezialisiert und sammeln Pollen nur bei einer Pflanzengattung oder sogar von nur einer Pflanzenart, bezeichnet man dies als monolektische Verhaltensweise. So erklärt sich, warum viele Wildbienenarten in den letzten Jahrzehnten in ihrem Bestand stark dezimiert, regional verschwunden oder sogar ausgestorben sind: Mit dem Verschwinden der Pflanzen aus unserer Kulturlandschaft verschwinden auch die Insekten. Wildbienen können aufgrund ihrer evolutiven Anpassung nicht auf andere Futterpflanzen ausweichen. Ohne ihre Trachtpflanzen sterben sie lokal selbst dann aus, wenn es reichhaltig blüht und ideale Nistplätze vorhanden sein mögen. In Deutschland sind 30 Prozent der Wildbienenarten oligolektisch.

So haben einige Lebensräume wie z.B. Wiesen, also selten gemähtes und nur mäßig gedüngtes Grünland, eine große Bedeutung für viele Wildbienenarten. Dort wachsen mit dem Wiesen-Bocksbart und der Wiesen-Glockenblume Pflanzen, die einigen spezialisierten Sandbienen-Arten als Pollenquelle dienen. Auch Waldränder, Kies- und Lehmgruben, Feldraine, Straßenböschungen und eine Vielzahl anderer Naturräume bieten jeweils unterschiedlichen Bienenarten geeignete Lebensbedingungen.

Politische Aktivitäten für den Erhalt der biologischen Vielfalt

Logo International Year of Biodiversity

Zum Schutz der biologischen Vielfalt fanden in den letzten Jahren verschiedene internationale Konferenzen statt und es wurden Konventionen beschlossen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über diese wichtigen politischen Aktivitäten und Entwicklungen - angefangen mit dem Londoner Artenschutzabkommen im Jahr 1933 bis hin zu Artenschutz-Bemühungen in jüngster Zeit.

1933: Londoner Artenschutzabkommen

Das „Londoner Artenschutzabkommen“ war der erste internationale Ansatz, um sich dem Thema Artenschutz anzunehmen. Es wurde von neun Mitgliedstaaten unterzeichnet, die sich für den Schutz von 42 Arten verpflichteten. Die meisten dieser Arten zählten zum afrikanischen Großwild. Das Abkommen belief sich im Großen und Ganzen auf Jagd- und Exportbeschränkungen der zu schützenden Arten.

1948: Gründung der Weltnaturschutzunion (IUCN)

Den Namen „IUCN“ erhielt die Union erst im Jahr 1956. Zuvor war sie unter dem Namen „IUPN“ (Internationale Union für den Schutz der Natur) gegründet worden. Zu Beginn zählte sie 56 Mitgliedstaaten. Aktuell sind 208 Staaten und staatliche Stellen Mitglieder der IUCN (Stand: 21.09.2020). Bereits seit der Gründung setzt sich die Union für den Naturschutz ein und hatte auch damals eine erste „Liste der bedrohten Arten“ entworfen. Bis heute haben sich die Reichweite und das Aufgabenfeld der Union ausgeweitet. Neben der regelmäßig veröffentlichten „Roten Liste“ und der Ausweisung von Schutzgebieten ist auch das Umweltrecht ein wichtiges Aufgabenfeld der IUCN.

1972: Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen

Im Jahr 1972 fand die erste Konferenz der Vereinten Nationen mit dem Schwerpunkt „Umweltpolitik“ statt. Grundlage war, dass eine Verbesserung der Lebensumstände aller nur mit dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage gegeben sei. Vertreter aus 113 Staaten nahmen an der Konferenz teil und bekannten sich dabei zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Hinblick auf Umwelt- und Naturschutzbelange. Die Konferenz in Stockholm führte zum „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro im selben Jahr.

1973: Konvention für internationalen Handel mit bedrohten Arten der wilden Flora und Fauna (CITES) oder Washingtoner Artenschutzabkommen (WA)

Einen ersten Entwurf für „CITES“ gab es im Jahr 1964 auf einem Treffen der IUCN. Beschlossen wurde die Konvention im Jahr 1973 von 80 Länder-Vertretern im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommen. CITES ist eine Konvention, die Richtlinien für den Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten bereitstellt, um das Überleben dieser Arten in freier Wildbahn zu sichern. Inzwischen sind 183 Vertragsparteien Mitglied bei CITES (Stand: 21.09.2020).

1992: Erdgipfel in Rio de Janeiro

Der „Erdgipfel“ der Vereinten Nationen baute auf der Konferenz aus dem Jahr 1972 in Stockholm auf. Hier unterzeichneten 192 Staaten die UN-Konvention zur biologischen Vielfalt (CBD). Sie ist das zentrale politische Dokument für den Schutz der Biodiversität, auf das sich die Bemühungen auf den verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ebenen beziehen. Die „Agenda 21“ als Aktionsprogramm für neue Umwelt- und Entwicklungspartnerschaften zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist das zentrale Ergebnis der Konferenz.

1997: Konferenz Rio + 5

Fünf Jahre nach dem „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro wurde in New York eine Generalsonderversammlung einberufen, zu der 60 Staats- und Regierungschefs kamen. Es wurde eine Bilanz der zuvor vereinbarten Ziele gezogen und die bisherige Umsetzung der „Agenda 21“ bewertet.

2002: Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung

Zehn Jahre nach dem „Erdgipfel“ in Rio de Janeiro wurde in Johannesburg der „Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung“ einberufen. Dabei wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch ein neuer Aktionsplan verabschiedet. Die Teilnehmenden der Konferenz betonten erneut, dass ein politisches Einwirken auf Klima- und Ressourcenschutz für eine soziale und ökologische Globalisierung notwendig ist und bleibt.

2011: EU-Biodiversitätsstrategie

Die Europäische Kommission veröffentlichte im Jahr 2011 eine EU-Biodiversitätsstrategie, mit der sie bis 2020 den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen will. Die Strategie enthält Einzelziele für sechs Themenbereiche, die mit konkreten Maßnahmen erreicht werden sollen. Bereits im Jahr 2007 verabschiedete die deutsche Bundesregierung die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Die Strategie benennt rund 330 Ziele und rund 430 Maßnahmen und soll bis zum Jahr 2020 gelten. Zur Umsetzung der Strategie wurde unter anderem das Förderprogramm „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ aufgelegt.

2012: Konferenz für nachhaltige Entwicklung Rio + 20

Zum 20-jährigen Jubiläum des „Erdgipfels“ fand eine weitere UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro statt. Erneut wurde sich zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsprinzipien bekannt. Außerdem wurden wichtige Weichen gestellt, um die noch nicht erreichten Ziele weiterzuverfolgen. Das Konzept der „grünen Ökonomie“ als Wirtschaftsmodell mit Blick auf Umweltbedürfnisse wurde vorgestellt. Darüber hinaus wurde der Beschluss für global gültige Nachhaltigkeitsziele und für das Aufwerten von UN-Umweltprogrammen gefasst.

2015: Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung – Agenda 2030

Im Jahr 2015 unterzeichneten alle 193 Mitgliedsstaaten der UN die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. In der Agenda sind 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zusammengefast, die alle politischen Bereiche einbeziehen.

Die 17 Ziele lauten:

1. Keine Armut 10. Weniger Ungleichheiten
2. Kein Hunger 11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
3. Gesundheit und Wohlergehen 12. Nachhaltige/r Konsum und Produktion
4. Hochwertige Bildung 13. Maßnahmen zum Klimaschutz
5. Geschlechtergleichheit 14. Leben unter Wasser
6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen 15. Leben an Land
7. Bezahlbare und saubere Energie 16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum 17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
9. Industrie, Innovation und Infrastruktur  
   
Details zu den einzelnen Zielen finden sich auf der offiziellen Website.


Welche Ziele unterstützt „Deutschland summt!“?

 
Die Aktivitäten der Initiative tragen hauptsächlich zu den Zielen 11, 15 und 17 bei. Indem wir beispielsweise Menschen zu bienenfreundlichen Pflanzaktionen mit heimischen Wildpflanzen motivieren, werden Städte und Gemeinden wieder„wilder“, lebenswerter und nachhaltiger (11). Gleichzeitig fördern wir damit die biologische Vielfalt im urbanen Raum, insbesondere Bestäuberinsekten (15). Seit 2010 wächst unser Netzwerk aus Gemeinden, Städten und Regionen - den sogenannten Partnerinitiativen - die ihr Umfeld bienenfreundlicher gestalten möchten. Mittlerweile sind über 30 Kommunen vertreten. Wir helfen ihnen dabei, dass sich verschiedene Akteure vernetzen, um gemeinsam vor Ort aktiv zu werden (17).
 
Darüber hinaus unterstützen wir auch Ziel 4 mit unserem Bienenkoffer für Kita- und Grundschulkinder. Er enthält eine Vielzahl an Spiel-, Bastel- und Forschermaterialien rund um das Thema „Wild- und Honigbienen“ und lässt Kinder damit das Leben der Bestäuberinsekten entdecken.

Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris)

Auch auf Ebene der Bundesländer und der Kommunen gibt es vielfältige Anstrengungen zum Schutz der biologischen Vielfalt. Die Rahmenbedingungen und Ressourcen zur Umsetzung des Erhalts der Biodiversität müssen dabei stets evaluiert werden, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Die Positionspapiere der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und vom Deutschen Naturschutzring (DNR) greifen aktuelle Themen des Natur- und Umweltschutzes auf und setzen sich kritisch mit ihnen auseinander. In allen Strategien sind neben den staatlichen Stellen auch die gesellschaftlichen Akteure und die Bürger aufgerufen, sich mit ihren Möglichkeiten an den Umsetzungsprozessen zu beteiligen.

 

Biodiversität in Zahlen

Wissenswertes gemischt

Gliederfüßer - Die umfangreichste Gruppe aller Tiere

Rund 80 Prozent aller lebenden Tierarten sind Gliederfüßer. Zu ihnen gehören, neben den Insekten, auch Tausendfüßer, Krebstiere und Spinnentiere. Dieser erfolgreiche Stamm des Tierreiches existiert bereits seit dem Kambrium vor 540 Millionen Jahren. Ihre Entstehung geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Ediacarium zurück, also auf jene Zeit, aus der die ersten mit bloßem Auge sichtbaren Fossilien von Gewebetieren überhaupt nachgewiesen sind.

Käfer - 300 Millionen Jahre Evolution

Käfer (Coleoptera) sind mit etwa 6.500 heimischen Arten eine sehr umfangreiche Insektenordnung. Ihre vielgestaltigen Körperformen von sehr langen schlanken bis stark kugeligen gedrungenen Formen, ist ebenso variantenreich wie ihre Farbgebung und allen gemein sind die zu festen Flügeldecken umgebildeten Vorderflügel und die deutlich größeren, in Ruhelage zusammengefalteten, Hinterflügel. Der größte heimische Vertreter ist der Hirschkäfer (Lucanus cervus), mit 75 Millimetern Körperlänge. Zwergkäfer (Ptiliidae) und Punktkäfer (Clambidae) sind mit Körperlängen von lediglich 0,5 Millimetern, die kleinsten Vertreter dieser Insektenordnung.

Der Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta, Poda 1761)
Der Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta) ist ein Käfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). Er wird 8 bis 12 Millimeter lang. Sein Körper ist glänzend schwarz gefärbt und hat neben einer weißen Behaarung viele kleine weiße Flecken auf den Deckflügeln, dem Halsschild und der Unterseite des Körpers sowie wenige auf den Beinen.

Die Trauer-Rosenkäfer sind im Mittelmeerraum und bis zum Kaspischen Meeres anzutreffen. Sie kommen in der Nähe von Waldrändern, blütenreichen Wiesen und Steppenheiden und Kalkböden vor. Sehr selten sind sie auch in Südwestdeutschland zu finden. Sie fliegen von Mai bis Juli.

Die geschlechtsreifen Insekten ernähren sich von Pollen, die Larven von Pflanzenwurzeln. Die Weibchen legen wenige Eier jeweils einzeln in den Boden ab. Die Larven werden bis zu 30 Millimeter lang. Vor dem Herbst schlüpfen die erwachsenen Käfer, die aber auch bis zum nächsten Frühling in der Erde verbleiben können.

Mediterrane Käferart auch in Schleswig-Holstein

Jungtiere des Trauer-Rosenkäfers sind an der Behaarung zu erkennen (Foto: Katja Schulz )

Auf Wikipedia erfahren wir, dass der Trauer-Rosenkäfer in einigen deutschen Bundesländern selten geworden und stark gefährdet ist (Rote Liste Deutschland: 2. stark gefährdet). Für Schleswig-Holstein kennen wir Nachweise aus dem Jahr 2013 (http://www.naturalis-historia.de/cgi-bin/Seite.pl?Systematisch;Animalia;titel;3; abgerufen am 12.06.2020). Als Schutzmaßnahmen werden die Förderung und Ausweitung naturnaher, extensiver Beweidungsformen, die Erhaltung und der Schutz von Magerrasen, Binnendünen, Mooren und Fließgewässern mit natürlicher Eigendynamik und die Erhöhung des Alt- und Totholzanteils in naturnahen Waldgebieten genannt. Und so gesehen ist es vermutlich nicht verwunderlich, dass wir den Trauer-Rosenkäfer in artenreichen Kleingärten in Pinneberg, Schleswig-Holstein, gefunden haben.

Der Gebänderte Pinselkäfer (Trichius fasciatus, Linnaeus 1758)
Der Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) ist 9 bis 12 Millimeter lang. Die schwarze Zeichnung auf den Flügel können farblich sehr unterschiedlich sein. Der Körper ist gelb und weiß behaart. Sein Aussehen ähnelt einer Hummel, was ihn vor Fressfeinden schützt, denn gestochen möchte keiner werden. In Europa sind drei Arten der Gattung (Trichius) beschrieben worden: Trichius fasciatus, Trichius sexualis, Trichius gallicus. Die Artunterscheidung kann anhand des unterschiedlichen Vorderbeines bei Männchen und Weibchen vorgenommen werden.

Der Gebänderte Pinselkäfer ist im Bergland auf Waldlichtungen gebietsweise häufig, im Flachland jedoch eher selten anzutreffen. Er lebt zumeist auf Blüte.

Die Käfer im erwachsenen Zustand ernähren sich von Pollen unterschiedlichster blütentragender Pflanzen: Doldengewächse, Rosen, Thymian und Disteln sowie Brombeersträucher. Die Larven des Gebänderte Pinselkäfers ernähren sich überwiegend von Totholz, wo sie sich auch über ihre Larvenstadien zum adulten Käfer entwickeln.

Spinnentiere - Verwandtschaftsbeziehungen ungeklärt

Die Spinnentiere (Arachnida) bilden mit gut 60.000 bekannten Arten eine Klasse innerhalb der Gliederfüßer (Arthropoda). Zu den Spinnentieren gehören die Webspinnen, aber auch Weberknechte, Geißelspinnen, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben (inklusive Zecken). Ihre aus Chitin bestehenden Körper sind in Kopfbruststück und Hinterleib eingeteilt und sie besitzen zudem 4 Paar gegliederte Laufbeine. Die Verwandschaftsbeziehungen innerhalb der Spinnentiere sind noch keineswegs völlig geklärt.

Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus, Clerck 1757)

Die Gartenkreuzspinne ist die in Mitteleuropa häufigste Vertreterin der Gattung der Kreuzspinnen (Araneus). Sie ist leicht an den hellen, zu einem Kreuz zusammengesetzten Flecken zu erkennen. Die Grundfarbe der Spinne ist sehr variabel, da sie ihre Färbung an die Umgebung anpassen kann. Die Gartenkreuzspinne gehört zu den größeren Spinnen in Deutschland. Sie kann die Körperlänge von bis zu 18 Millimeter (Weibchen) und 10 Millimeter (Männchen) betragen.

Die Gartenkreuzspinne kommt in ganz Mitteleuropa vor. Wir treffen sie in der freien Landschaft, wie zum Beispiel Streuobstwiesen, Kiefernwäldern, Hochmooren und Buchen-Tannen-Wäldern und Waldrändern an. Etwas seltener dafür ist sie in Hecken und Gärten sowie auf Wiesen und Äckern anzutreffen.

Gartenkreuzspinnen ernähren sich von allen Insekten, die sie in ihren Netzen fangen können: Wespen, Hummeln, Bienen, Fliegen und Schmetterlinge. Die im Netz gefangene Beute wird von der Spinne gebissen und mit einem Sekretband variierender Breite aus den Spinndrüsen umwickelt. Sie dreht die Beute dabei schnell mit ihren Beinen.

Im August beginnt die Paarungszeit. Die Männchen werden dabei häufig von den größeren Weibchen gefressen. Die Männchen spinnen an das Netz des Weibchens einen Bewerbungsfaden und zupfen daran. Das Weibchen erkennt das Männchen am Zupfen. Ist das Weibchen paarungswillig, verlässt es die Netzmitte und begibt sich zu dem Männchen. Die Paarung dauert nur wenige Sekunden und wird meist mehrfach wiederholt. In gelblichen Kokons aus besonders fein gesponnenen Fäden legt das Weibchen im Herbst dann die Eier ab und stirbt. Die Eier überwintern im Kokon, die Jungen schlüpfen im April/Mai, die ausgeschlüpften Tiere überwintern erneut und werden erst im darauffolgenden Jahr geschlechtsreif.

Ohrwürmer - Nützlinge mit schlechtem Ruf

Ohrwürmer (Dermaptera) gehören zu den Fluginsekten. Ihre Vorderflügel sind jedoch zu kurzen, festen Schuppen zurückgebildet. Sie sind leicht an ihren meist deutlich gebogenen, zangenförmigen Hinterleibsanhänge (Cerci) zu erkennen. Diese Insektenordnung ernährt sich teils von weichen Pflanzenteilen und teils von zarthäutigen Insektenarten. Die acht in Deutschland vorkommenden Arten zeigen, neben einem ausgeprägten Balzverhalten, auch eine ausgeprägte Brutpflege. Ihren Namen verdanken sie ihrer medizinischen Anwendung in der Antike gegen Ohrenkrankheiten und Taubheit, dazu wurden sie getrocknet und zu Pulver verarbeitet. Ihre Zangen sind für den Menschen vollkommen ungefährlich, weshalb der Begriff Ohrenkneifer oder Ohrenkriecher ungerechtfertigt ist. 

Ohrwürmer (Dermaptera, De Geer 1773)

Die Ohrenwürmer sind bis 25 Millimeter lang, der in Australien lebende Riesenohrwurm (Titanolabis colossa) kann bis zu 50 Millimeter lang werden. Ohrenwürmer sind rotbraun, besitzen lange Antennen, am Hinterleibsende eine Zange sowie gelbliche Beine. Ohrenwürmer verfügen zwar über Flügel und Flugmuskulatur, werden aber kaum jemals fliegend beobachtet.

Die Insekten leben in Gärten, Parks und Waldrändern und sind Wärme liebend. Sie sind nacht- bzw. dämmerungsaktiv und verstecken sich am Tage unter Laub, in Baumrinden und unter Steinen oder Blumentöpfen. Ohrenwürmer leben in dunklen Verstecken, wo sie auch ihre Brut pflegen, am Tage sieht man sie meist nicht. Sie sind Nützlinge und fressen Blattläuse, aber auch Pflanzenteile und Obst nur.

Die Tiere sind zwar Allesfresser, bevorzugen aber offenbar Blattläuse, Schmetterlingsraupen und Larven. Daneben stehen Pflanzenteile und auch Blüten auf dem Speiseplan. Obst kann nur angefressen werden, wenn es bereits schadhafte Stellen gibt, da die Schale nicht durchdrungen werden kann. Der bis zu 26 Millimeter große an der Ostsee vorkommende Sandohrwurm (Labidura riparia) ist ein reiner Fleischfresser.

Ohrenwürmer erzeugen generell eine Generation im Jahr und haben ein ausgeprägtes Balzverhalten und Brutpflege. Die Eier und Larven werden in selbst gebauten oder auch natürlichen Höhlungen wie z. B. Baumrinde versteckt, gepflegt, sauber gehalten und zum Teil auch gefüttert. Vögel, Raubinsekten und Spinnen sind die natürlichen Feinde.

Ohrenwürmer sind in Deutschland nicht gefährdet und gelten bei Gartenfreunden als Nützlinge. Insbesondere wenn zu wenig Blattläuse vorhanden sind finden sich ausgefranste Löcher an Blättern oder auch Blüten einiger ausgewählter Pflanzen. Findet man Ohrenwürmer im Obst, so sind sie den Gängen anderer Schädlinge gefolgt. Da der an Pflanzen angerichtete Schaden gering ist, sollten die Tiere in der Natur nicht bekämpft, sondern für geeignete Ruhe- und Nistplätze gesorgt werden. Hierzu kann auch die sogenannte Ohrenkneiferfalle im Garten genutzt werden.

Frühjahrsblüher - die erste Nahrung des Jahres

Frühjahrsblüher oder Frühlingsgeophyten sind Pflanzen mit besonderen Speicherorganen (Zwiebeln, Pflanzenknollen, Rhizome). Sie profitieren im Frühjahr von der Lichteinstrahlung und Wärme direkt über dem Boden, da andere Pflanzen noch keinen Laubaustrieb produzieren. Entfällt dieser Vorteil im Lauf des Jahres, ziehen die Pflanzen ihre oberirdischen Triebe ein, um unterirdisch zu überwintern. Es handelt sich natürlicherweise um eine Anpassung der Pflanzen an den jahreszeitlichen Verlauf sommergrüner Wälder der gemäßigten Klimazone. Man unterscheidet drei Typen von Frühblühern: Geophyten, Hemikryptophyten, Chamaephyten.

Ebenfalls von den Frühblühern im oben genannten Sinne zu unterscheiden sind Pflanzen, die sich an sommertrockene Standorte angepasst haben wie zum Beispiel Narzissen und Tulpen. Die frühe Blütezeit ergibt sich aus der Notwendigkeit, zwischen Winterkälte und Trockenzeit im Sommer zur Frucht- und Samenbildung zu kommen. Hier ist das typische Speicherorgan die Zwiebel, die ihrerseits wieder besondere Schutzmechanismen entwickelt. Der scharfe Geschmack oder gar die Giftigkeit wirkt als Fraßschutz. Das ist notwendig, weil diese Speicherorgane in der Vegetationspause besonders verlockende Nahrungsquellen sind. Die frühesten Frühjahrsblüher, die in deutschen Gärten zu finden sind, sind Winterling und Schneeglöckchen, die im Februar zu blühen beginnen, gefolgt von Krokussen, Zweiblättrigem Blaustern, Netzblatt-Schwertlilie und Narzissen-Wildarten (Nicolaisen 1966).

Frühjahrsblüher werden im Herbst des Vorjahres gepflanzt und dienen somit als Winterbepflanzung z. B. Viola cornuta (Hornveilchen). Die meisten Arten sind wichtige Frühjahrsblüher, die in der Mischpflanzung bestens funktionieren, selbst wenn sie ganz nah an spät austreibenden Gerüst- und Begleitstauden platziert wurden.

Vor allem Frühblüher dienen im zeitigen Frühjahr den Bienen und anderen Insekten als erste wichtige Nahrungsquelle. Gerade völkerbildende Arten wie Honigbienen und Hummeln sind auf Frühblüher angewiesen. Nektar und Pollen sorgen für den Aufbau und die Stabilisierung der Völker in einer schweren Zeit.

Auswahl von Frühjahrsblühern

DNA-Barcoding-Projekt

Monokulturen
Strukturmodell eines Ausschnitts aus der DNA-Doppelhelix (Wikimedia/Michael Ströck)

"Wir haben die Vision, jede Tierart in Minuten bestimmbar zu machen – jederzeit, überall und zuverlässig."

Dieses von 2012 - 2018 laufende Projekt an der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) finden wir von „Deutschland summt!“ super. Denn durch die neue Technik und das Zusammentragen der Daten in einer Datenbank wird es für Projekte möglich, Wildbienenarten zu kartieren/ zu bestimmen, auch wenn vor Ort keine ausgewiesenen Experten vorhanden sind.

Das rasante Fortschreiten von Artensterben und Klimawandel begründen die weltweiten Forderungen nach Erhaltung der Biodiversität und machen die Etablierung einer schnellen, zuverlässigen und kosteneffizienten Artidentifikation zu einer globalen Notwendigkeit. Es gilt die Artenvielfalt unseres Planeten so schnell und umfassend wie möglich zu erfassen, damit effektive Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. Diese globale Vision soll im Rahmen des GBOL-Projekts (German Barcode of Life) auf deutschlandweiter Ebene verwirklicht werden. GBOL wird die erste umfassende „DNA-Barcoding“-Gendatenbank der Fauna und Flora Deutschlands erstellen und damit ein leistungsfähiges Expertensystem zur schnelleren Artbestimmung entwickeln. Deutschland reiht sich mit der GBOL-Initiative in konzertierte internationale Aktivitäten zur Erfassung der globalen Biodiversität ein.

Das DNA-Barcoding bietet die Möglichkeit der zeitnahen, kostengünstigen und zuverlässigen Identifizierung tierischer und pflanzlicher Gewebeproben. Diese Bestimmung hilft, Aussagen zu der Art vorzunehmen.

Jeder von uns kennt die industriellen Strichcodes (Barcodes) die jedes Produkt im Handel individuell kennzeichnen. Analog zu diesen Strichcodes sind auch bestimmte kurze Genabschnitte - sogenannte DNA-Barcodes - für jede Art einzigartig. DNA-Barcoding hat sich als globaler Standard zur schnellen und zuverlässigen genetischen Artidentifizierung von Tieren, Pflanzen und Pilzen entwickelt.

Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

So lassen sich ...

  • unbekannte oder schwer identifizierbare Proben bestimmen,
  • Schädlinge in Land- und Forstwirtschaft nachweisen,
  • Menschliche und tierische Parasiten bestimmen,
  • Artbestimmung in Zoos und botanischen Gärten vornehmen,
  • Unter Schutz stehende Arten am Zoll identifizieren,
  • Lebensmittelkontrolle durchführen,
  • biologische Aspekten der Forensik berücksichtigen.

Durchgeführt wird das Projekt an der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM).

Übersicht der teilnehmenden GBOL-Institute, Grafik: GBOL

Finanziell gefördert wird DNA-Barcoding-Projekt (Barcoding Fauna Bavarica) durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Ansprechpartner:
Dr. Stefan Schmidt
Zoologische Staatssammlung München (ZSM)
Münchhausenstraße 21
81247 München
Deutschland
Tel.: 089 8107-0

Biologische Kuriositäten

Neue kuriose Spinnenarten entdeckt

In Australien hat der deutsche Biologe Jürgen Otto sieben neue Spinnenarten entdeckt. Sie gehören der Gattung der Pfauenspinnen (Maratus) an. Die Männchen der Pfauenspinnen besitzen am Hinterleib eine vielfarbige Hautfalte. Bei der Werbung um die Weibchen richten sie diese Hautfalte auf und vollführen einen eindrücklichen Tanz. Diese Verhaltensweise wurde bisher nicht gefilmt, obwohl Vertreter der Pfauenspinnen bereits seit über 100 Jahren bekannt sind. Die Filmaufnahmen die Jürgen Otto nun gemacht hat, haben diese nur wenige Millimeter großen Spinnen jetzt weltweit bekannt gemacht.

https://www.facebook.com/jurgen.otto.96

https://www.facebook.com/PeacockSpider/

https://www.youtube.com/user/Peacockspiderman

https://www.flickr.com/photos/59431731@N05/albums

Hier ein Interview auf Arabisch: https://www.facebook.com/ajplusenglish/videos/739120376229472/

Maratus bubo © Jürgen Otto

Australische Spinnenart mit merkwürdigem Paarungsverhalten

Jotus remus, eine australische Springspinnenart, die der Spinnenforscher Jürgen Otto erst Ende Dezember 2014 entdeckt hat, überrascht mit einem erstaunlichen Paarungsverhalten, für das sie eine Art Paddel an ihren Beinen nutzt. Wie damit die Männchen Weibchen auf Empfängnisbereitschaft testen, wird in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung näher beschrieben und in diesem Youtube-Video beeindruckend vorgeführt:

 

Anthropozentrische Tierbeschreibungen

Carl von Linné (Öl auf Leinwand/Wikipedia)

Frühere Beschreibungen von Tierverhalten waren häufig anthropozentrisch, bewerteten Tiere also aufgrund menschlicher Kategorien. Gerne schloss man aus äußeren Merkmalen auf den „Charakter“ der Tiere, wie es auch die damals beliebte Physiognomik versuchte.

 

Carl von Linné, schwedischer Naturforscher (1707-1778), Systema naturae

Amphibien und Reptilien: „Diese widerlichen, ekelerregenden Tiere sind verabscheuungswürdig wegen ihres kalten Körpers, der bleichen Färbung, des knorpeligen Skeletts, der schmutzigen Haut, der grimmigen Erscheinung, des berechnenden Auges, des anstößigen Geruchs, der misstönenden Stimme, des verwahrlosten Auftretens und des gefährlichen Gifts. Deshalb hat ihr Schöpfer seine Kraft an ihnen nicht vergeudet und nur wenige hervorgebracht.“

Thomas Bewick, englischer Ornithologe (1753-1828)

„Der Kormoran ist ein unerbittlicher Tyrann und unersättlicher Vielfraß, faul nur dann, wenn der Appetit gestillt ist, um dann dazusitzen und stinkende Dämpfe eines voll gefressenen Magens auszustoßen, der sich manchmal entlädt in dem widerlichen Krächzen seiner heiseren, hohlen Stimme“ (1805).

Alfred Edmund Brehm um 1885 (Wikipedia)

Alfred Brehm, deutscher Zoologe und Schriftsteller (1829-1884), Brehms Tierleben (1876)

„Ich habe die Tüpfelhiäne in den von mir durchreisten Gegenden überall nur als feiges Thier kennen gelernt, welches dem Menschen scheu aus dem Wege geht. Den Kopf trägt sie niedrig mit gebogenem Nacken; der Blick ist boshaft und scheu. […] Unter sämmtlichen Raubthieren ist sie unzweifelhaft die mißgestaltetste, garstigste Erscheinung; zu dieser aber kommen nun noch die geistigen Eigenschaften, um das Thier verhaßt zu machen. Sie ist dümmer, böswilliger und roher als ihre gestreifte Verwandte, obwohl sie sich vermittels der Peitsche bald bis zu einem gewissen Grade zähmen lässt.“

„Das Wesen der Nashörner hat wenig Anziehendes. Sie fressen entweder oder schlafen; um die übrige Welt bekümmern sie sich kaum.“

Warzenschweine sind die plumpesten und hässlichsten aller bekannten Borstentiere, gedrungen gebaut und niedrig gestellt, ausgezeichnet vor allem durch den unschönen Kopf und das eigentümliche Gebiss.“

„Mit der frechen Dreistigkeit, welche das Krokodil betätigt, solange es sich im Wasser befindet, steht die erbärmliche Feigheit, welche es auf dem Land zeigt, im geraden Gegensatz.“

„Das Wesen der Reiher ist nicht bestechend. Sie verstehen es, die wunderbarsten Stellungen anzunehmen; keine einzige von diesen aber kann anmutig genannt werden.“

„Das geistige Wesen des Wildschweins ist ein absonderliches Gemisch von behäbiger Ruhe, harmloser Gutmütigkeit und ungewöhnlicher Reizbarkeit.“

„Der Maulwurf ist wild, außerordentlich wütend, blutdürstig, grausam und rachsüchtig und lebt eigentlich mit keinem einzigen Geschöpf in Frieden.“

Spitzmäuse besitzen „alle Fähigkeiten, welche ein echtes Räuberleben möglich machen“. Sie „zeigen einen Muth, einen Blutdurst, eine Grausamkeit, welche mit ihrer geringen Größe gar nicht im Verhältnis stehen.“

„Der Igel ist ein drolliger Kauz und dabei ein guter, furchtsamer Gesell, welcher sich ehrlich und redlich, unter Mühe und Arbeit durchs Leben schlägt. Wenig zum Gesellschafter geeignet, findet er sich fast stets allein oder höchstens in Gemeinschaft mit seinem Weibchen.“

„Das muntere Eichhörnchen ist unstreitig eine der Hauptzierden unserer Wälder.“

„Die Säuger sind die Nutztiere, die Vögel die Vergnügungstiere des Menschen.“

Zusammengetragen von Prof. Dr. Dagmar Schmauks (lehrt an der TU Berlin im Institut für Sprache und Kommunikation in der Arbeitsstelle für Semiotik)

Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt
Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin
Tel.: +49 30 394064-310
 

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